Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Scholz, Gerold |
|---|---|
| Titel | Experimente mit Kindern. Vortrag 17.6.05 Mainz. |
| Quelle | Aus: Scholz, Gerold (Hrsg.): Bildungsarbeit mit Kindern: Lernen ja - Verschulung nein! Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr (2006) S. 71-101
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2) |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-8346-0211-4 |
| DOI | 10.25656/01:35216 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-352164 |
| Schlagwörter | Kind; Schule; Experiment; Vortrag |
| Abstract | Der Vortrag beginnt mit einer Unterscheidung zwischen Versuch und Experiment, wobei der Begriff Versuch an einem Beispiel erläutert wird. Die Definition des Begriffs Experiment fließt in die folgenden Überlegungen mit ein. Das Thema "Experimente mit Kindern" wird im Vortrag aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. Als erstes wird darunter das Experimentieren am Kind verstanden. Im Gegensatz zur Zeit des ägyptischen Königs Psammetich I sind Experimente an einzelnen Kindern heute verboten; doch der Vortrag geht davon aus, dass heute durch die Umorientierung des vorschulischen Bereiches in Deutschland an vielen Kindern experimentiert wird. Auf eine Erläuterung dieser Position folgt die Definition des Begriffs Experiment im Sinne Galileis. Es kommt deutlich zum Ausdruck: "Naturwissenschaftliche Experimente sind nichts für Kinder." Statt dessen macht der Vortrag mit Hilfe vieler Beispiele klar, wie Kinder denken und dass sie unverstandene Theorien nicht einfach annehmen wollen. Kinder entwickeln ihre eigenen komplexen Theorien, die Abstraktionen ihrer Erfahrungen sind. Experimentieren mit Kindern muss die Theorien, die Fragen und die Antworten der Kinder zum Ausgangspunkt haben. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/3 |