Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Reusch, Nina; Sieberkrob, Matthias |
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| Titel | Zeitliches Denken in politischen Protesten der Gegenwart. Eine empirische Untersuchung über das Zukunftsdenken politischer Subjekte. |
| Quelle | Aus: Nitsche, Martin (Hrsg.); Thyroff, Julia (Hrsg.); Waldis, Monika (Hrsg.): Geschichtslernen in Zeiten der Krise. Bern: hep Verlag AG (2026) S. 251-273
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| Reihe | Geschichtsdidaktik heute. 16 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-0355-2900-5; 978-3-0355-2901-2 |
| DOI | 10.25656/01:35237 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-352377 |
| Schlagwörter | Didaktik; Klimakatastrophe; Geschichtsbewusstsein; Politischer Protest; Interview; Agency-Theorie; Zeit; Krise; Zukunft; Zukunftsvorstellung |
| Abstract | Diese Studie befasst sich mit dem Zukunftsdenken und der zeitlichen Verortung von Akteur*innenen in Protestbewegungen, die als Reaktion auf gegenwärtige Phänomene entstanden sind, die als Krisen wahrgenommen werden. Mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse werden journalistische Interviews mit Akteuren der Bauernproteste, die 2023/24 in Deutschland stattfanden, sowie mit Akteuren der deutschen Klimabewegung ausgewertet. Die Forschungsfrage ist, wie diese Gruppen angesichts der wahrgenommenen Krise der Gegenwart über die Zukunft denken und welche Handlungsoptionen sie daraus ableiten. Die Ergebnisse zeigen, dass Zukunftsvorstellungen stark von den spezifischen Erfahrungen und Erwartungen der jeweiligen Gruppe abhängen, wobei Klimaaktivisten eine eher dystopische Zukunftsvision haben und Landwirt*innen eine eher pragmatische. Daraus werden Schlussfolgerungen für die Didaktik der Geschichte gezogen, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung eines pluralistischen Zukunftsverständnisses. (Autor*innen). This study focuses on the future thinking and temporal localization of actors in protest movements that have emerged in response to phenomena of the present which are perceived as crises. Qualitative content analysis is used to analyze journalistic interviews with actors in the farmers' protests that took place in Germany in 2023/24 and with actors in the German climate movement. The question is how these groups think about the future in view of the perceived crisis of the present and what options for action they derive from this. The results show that ideas about the future depend strongly on the specific experiences and expectations of each group, with climate activists having a more dystopian view of the future and farmers a more pragmatic one. Implications for the didactics of history are drawn, especially with regard to the development of a pluralistic understanding of the future. (Authors). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/3 |