Suche

Wo soll gesucht werden?
Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inAdick, Christel
TitelHistorisch-vergleichende Bildungsforschung und die Entwicklungslogik der 'langen Wellen' der Schulgeschichte.
QuelleAus: Adick, Christel (Hrsg.); Krebs, Uwe (Hrsg.): Evolution, Erziehung, Schule. Beiträge aus Anthropologie, Entwicklungspsychologie, Humanethologie und Pädagogik. Erlangen: Universitätsbibliothek (1992) S. 251-267
PDF als Volltext kostenfreie Datei (1); PDF als Volltext kostenfreie Datei (2)  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
ReiheErlanger Forschungen / Reihe A / Geisteswissenschaften. 63
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-922-13581-1
DOI10.25656/01:35179
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-351792
SchlagwörterSchultheorie; Bildungsgeschichte; Schulgeschichte; Evolutionstheorie; Historischer Wandel; Historisch-vergleichende Methode; Historische Bildungsforschung; Vergleichende Bildungsforschung; Habermas, Jürgen
AbstractIm Aufsatz steht die Verwendung eines sozio-kulturellen Evolutionsbegriffs in der historisch-vergleichenden Bildungsforschung zur Diskussion. In theoriestrategischer Perspektive wird vorgeschlagen, den Evolutionsbegriff im Rekurs auf Talcott Parsons (1964) Konzept der 'evolutionären Universalien' für relativ langfristige und dauerhafte bildungsgeschichtliche Umwälzungen zu verwenden. Ferner wir Bezug genommen auf die von Habermas (1976) vorgelegte Rekonstruktion der Rolle von Lernen und Sozialisation in der Gattungsgeschichte des Menschen und auf die Konzeption der sog. 'langen Wellen' historischer Veränderungen von Fernand Braudel (1985). Vor dem Hintergrund dieser Theorie-Elemente wird die These entfaltet, die moderne Schule als 'evolutionäre Universalie' zu begreifen, die in einer 'langen Welle' vormoderne Erfindungen von Schule seit den frühen Hochkulturen abgelöst und sich universal verbreitet hat. Die von der Autorin ausgearbeitete These überschneidet sich ansatzweise mit der "Evolution erzieherischen Handelns" von Volker Lenhart (1987), in welcher allerdings die Erfindung der Schule nicht gesondert betrachtet wird. (Autorin).

This essay discusses the use of a sociocultural concept of evolution in historical-comparative educational research. From a theoretical-strategic perspective, it is suggested that the concept of evolution be applied-drawing on Talcott Parsons' (1964) concept of "evolutionary universals"-to relatively long-term and enduring shifts in the history of education. Furthermore, reference is made to Habermas's (1976) reconstruction of the role of learning and socialization in the history of the humankind and to Fernand Braudel's (1985) conception of the so-called "long waves" of historical change. Against the backdrop of these theoretical elements, the author unfolds her thesis that the modern school should be understood as an 'evolutionary universal' that, in a 'long wave', has superseded premodern conceptions aND developments of schooling dating back to the invention of the school in ancient civilizations and has become universal. The views developed by the author overlap to some extent with Volker Lenhart's (1987) "Evolution of Educational Practice," in which, however, the invention of the school is not considered separately. (Author).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken prüfen
 

Standortunabhängige Dienste
Die Wikipedia-ISBN-Suche verweist direkt auf eine Bezugsquelle Ihrer Wahl.
Tipps zum Auffinden elektronischer Volltexte im Video-Tutorial

Trefferlisten Einstellungen

Permalink als QR-Code

Permalink als QR-Code

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)

Teile diese Seite:
  • Teile per Mastodon