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Autor/inRottinghaus-Höfer, Inga
TitelLernpotenziale prosodischer Leseförderung. Theoretische Grundlagen und empirische Erkenntnisse.
QuelleBielefeld: wbv Publikation (2025), 151 S.
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Dissertation, Pädagogische Hochschule Heidelberg, 2025.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
ISBN978-3-7639-7967-7; 978-3-7639-7968-4
DOI10.25656/01:35195 10.3278/9783763979684
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-351950
SchlagwörterSchuljahr 6; Sekundarbereich; Deutschunterricht; Leseförderung; Lesekompetenz; Lesen; Leseverstehen; Prosodie; Dissertationsschrift; Förderkonzept; Intervention
AbstractLeseflüssigkeit gilt als zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Lesen, wird im Unterricht jedoch häufig auf Dekodiergenauigkeit und Lesegeschwindigkeit reduziert. Prosodische Kompetenzen wie Betonung, Pausen und Sprechgruppenbildung bleiben didaktisch meist ungenutzt, auch wenn sie in der gesprochenen Sprache vorhanden sind und obwohl sie als Indikatoren für die Entwicklung von Leseverstehen gelten. Gegenstand der vorliegenden Studie ist die Evaluation eines prosodischen Förderkonzepts im Fach Deutsch für Kinder der Jahrgangsstufe 6 zur Verbesserung lesebezogener Kompetenzen. Die Intervention zeigt, dass gezielte Übungen zur Sprechgruppenbildung die prosodische Lesegestaltung und das Leseverstehen messbar verbessern können. Die Ergebnisse belegen, dass prosodische Leseförderung ein bislang unterschätztes Potenzial bietet. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Leseförderkonzepte und eröffnet neue Perspektiven für die schulische Praxis. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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