Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Eppinger, Sabeth; Kadera, Stepanka; Gerber, Christine; Nemeth, Saskia; Witte, Susanne; Kindler, Heinz |
|---|---|
| Institution | Deutsches Jugendinstitut |
| Titel | Qualitätsentwicklung im Kinderschutz in Baden-Württemberg. Abschlussbericht. |
| Quelle | München: Deutsches Jugendinstitut (2021), 71 S.
PDF als Volltext |
| Beigaben | Literaturangaben; Illustrationen |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| Schlagwörter | Kinderschutz; Sozialpädagogik; Qualitätsentwicklung; Jugendamt; Baden-Württemberg |
| Abstract | Im Projekt "Qualitätsentwicklung im Kinderschutz in Baden-Württemberg" wurden ASD-Fachkräfte aller teilnehmenden Jugendämter zu ihrer Arbeitssituation im Kinderschutz und fachlichen Entwicklungsbedarfen befragt. Insgesamt 84 Prozent der Fachkräfte mit Kinderschutzaufgaben haben sich beteiligt (n=1.411), so dass es sich bundesweit um die derzeit größte Befragung von ASD-Fachkräften handelt. Zentrale Ergebnisse der Befragung der Fachkräfte betreffen einen hohen Anteil an Fachkräften mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung im Kinderschutz und einer, nach Einschätzung der Fachkräfte, mehrheitlich unzureichende Vorbereitung auf die Aufgabe im Studium, was die Bedeutung fundierter Einarbeitungskonzepte unterstreicht. Von der Mehrheit der Fachkräfte wurden Themen benannt, zu denen sie sich mehr fachliche Unterstützung wünschen. Vier Themen wurden von mehr als der Hälfte der Fachkräfte benannt (Gefährdungseinschätzung, Fälle mit psychischer Erkrankung von Eltern, Fälle mit Verdacht auf sexuelle Gewalt und Argumentation beim Familiengericht) und sollten bei der Entwicklung evaluierter Fortbildungsangebote vorrangig berücksichtigt werden. Zeitliche und personelle Ressourcen für die Kinderschutzarbeit werden mehrheitlich kritisch bewertet, während kollegiale Fallbesprechungen, Rücksprachen mit Leitungen und örtlich vorhandene Dienstanweisungen überwiegend, aber nicht durchgängig positiv beurteilt werden. Die Befragungsergebnisse zu Kooperationsbeziehungen lassen vermuten, dass insbesondere gezielte Investitionen in die Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Gesundheitswesen, Schulen und Kindertagesstätten sinnvoll sind. |
| Erfasst von | Externer Selbsteintrag |
| Update | 2026/3 |