Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Hanke, Jule Lara; Schwarz, Lea Marie; Engemann, Mario |
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| Titel | Zum Umgang mit persönlicher Betroffenheit im Pädagogikunterricht. Perspektiven und Handlungsstrategien von Pädagogiklehrkräften - und für sie. |
| Quelle | In: Pädagogikunterricht, 46 (2026) 1, S. 47-55Infoseite zur Zeitschrift |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0176-179X |
| Schlagwörter | Erziehungswissenschaft; Betroffenheit; Wahrnehmung; Lehrer; Didaktik; Handlungsstrategie; Unterricht; Fachdidaktik; Schulfach; Pädagogikunterricht; Bildungsforschung; Inhaltsanalyse; Leitfadeninterview; Professionalisierung; Implikation; Professionalität; Sensitivität |
| Abstract | Persönliche Betroffenheit als besondere Chance des Pädagogikunterricht ist in der Fachdidaktik prominent im Konzept des Biographischen Lernens im Rahmen der Dialogischen Fachdidaktik von Edwin Stiller und Heinz Dorlöchter (1997/99, 2017) thematisiert und vor allem über das Lehrbuch Phoenix breit rezipiert - aber auch scharf kritisiert worden. Durch die im Fach Pädagogik in besonderer Weise angelegte selbstreferenzielle Dopplung wird persönliche Betroffenheit aber auch außerhalb des gezielten und kontrollierten Biographischen Lernens zu einem häufig auftretenden Phänomen. Anders als das didaktisch und methodische reflektierte Biographische Lernen im Anschluss an Stiller und Dorlöchter (2017) sind die Herausforderungen, die sich mit Situationen der unbeabsichtigten und unkontrollierten persönlichen Betroffenheit im Pädagogikunterricht innerhalb der Fachdidaktik theoretisch bisher nicht systematisch erörtert und empirisch noch nicht untersucht worden. Ausgehend von dieser Forschungslage diskutiert der Beitrag Ergebnisse einer durchgeführten empirischen Studie und verfolgt zugleich das Ziel, erste Ideen für unterrichtspraktische Konsequenzen in Form eines Handlungsleitfadens für Lehrkräfte zu entwickeln. Die empirische Datenbasis für die Studie bilden qualitative Expert:inneninterviews mit Pädagogiklehrkräften, die anschließend mittels der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker (2022) ausgewertet wurden. In den empirischen Daten zeigt sich ein überwiegend unsicheres und intuitiv geprägtes Handeln von Lehrkräften, zugleich jedoch auch ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Handlungsstrategien, die zum Teil über das Schulfach Pädagogik hinausgehen. |
| Erfasst von | Externer Selbsteintrag |
| Update | 2026/3 |