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Autor/inn/enUlmcke, Adrian; Leonhard, Tobias
Titel"Nicht das Richtige"? - Ausstiege aus dem Studium zur Lehrperson im Spiegel habitueller Passung.
Paralleltitel: "Not quite right"? - Dropping out of teacher training programs in light of habitual fit.
QuelleAus: Bauer, Tobias (Hrsg.); Fuhrmann, Laura (Hrsg.); Herzmann, Petra (Hrsg.); Hövels, Barbara (Hrsg.); Matthes, Dominique (Hrsg.); Proske, Matthias (Hrsg.): Ausstiege und (Dis-)Kontinuitäten im Lehrer:innenberuf. Zum Umgang mit Krisenerfahrungen und deren Folgen. Opladen; Berlin; Toronto: Verlag Barbara Budrich (2026) S. 29-44
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ReiheZISU Sonderheft. 1
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8474-3176-3; 978-3-8474-3315-6
DOI10.25656/01:34861 10.3224/84743176.02
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-348619
SchlagwörterPrimarbereich; Lehramtsstudent; Lehramtsstudiengang; Lehrerbildung; Interview; Wechsel; Passung; Abbruch; Habitus; Rekonstruktion; Schweiz
AbstractStudienabbrüche sind nicht nur in Zeiten des Mangels an Lehrpersonen individuell und institutionell relevante Ereignisse. Im Beitrag werden Abbruch und Wechsel in Studiengängen zum Lehrberuf aus habitustheoretischer Perspektive betrachtet. Anhand von drei Interviews, die anlässlich des Studienabbruchs bzw. Studiengangwechsels im Rahmen der qualitativen Längsschnittstudie TriLAN in der Deutschschweiz erhoben wurden, wird mit der Methode der Sequenzanalytischen Habitusrekonstruktion untersucht, welche habituellen Dispositionen mit den Anforderungen des Studiums zum Lehrberuf in Spannung geraten. Die Befunde verweisen darauf, dass eher die Eignung als die Leistungen der Studierenden den Aus- bzw. Umstieg nahelegen. Es wird argumentiert, dass sich Eignung als habituelle Passung zu den jeweils erfahrenen Anforderungsprofilen verstehen lässt. Auch wird deutlich, dass die jeweiligen habituellen Dispositionen weniger als milieubedingte Ausschlussmomente, denn als spezifische habituelle Grenzen erscheinen, die einer Passung zum Feld im Weg stehen. Die Befunde werden als Erweiterung des Diskurses zur Berufseignung von Studierenden des Lehrberufs diskutiert. (DIPF/Orig.).

Not only in times of a teacher shortage dropout at university is an individually and institutionally relevant phenomenon. This article focusses on dropouts and changes in aspired school levels from a habitus-theoretical perspective. Based on three interviews, conducted as part of the qualitative longitudinal study TriLAN in German-speaking Switzerland on dropping out or changing courses, the method of sequence-analytical habitus reconstruction is used to investigate which habitual dispositions come into tension with the demands of the teacher education program. The findings indicate that it is the aptitude as a fit with the requirement profiles experienced rather than the academic performance of the students that suggests a change of career. It also becomes clear that the habitual dispositions are less critical for the decisions as milieu-related exclusion factors than as individual limits to achieving a fit with the field. The findings are discussed as an extension of the discourse on the professional aptitude of students in teacher education. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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