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Autor/inBudzus, Nele
Sonst. PersonenMicus-Loos, Christiane (Hrsg.); Wilder, Nicolaus (Hrsg.)
TitelErklärungs- und Präventionsansätze für eine unkontrollierte Nutzung digitaler Medien.
QuelleKiel: Universitätsverlag Kiel, Kiel University Publishing (2026), 128 S.
PDF als Volltext kostenfreie Datei (1); PDF als Volltext kostenfreie Datei (2)  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
ReiheKieler Berichte. 30
BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monografie
ISSN0949-961X; 2751-1359
ISBN978-3-910591-85-1; 978-3-910591-86-8
DOI10.38072/2751-1359/v30
URNurn:nbn:de:gbv:8:3-2025-01671-2
SchlagwörterEmotionale Kontrolle; Pädagogische Psychologie; Medienpädagogik; Suchtverhalten; Suchtprävention; Prävention
AbstractDiese Arbeit verdeutlicht, wie stark digitale Medien im Alltag verankert sind und wie schwer es fällt, sich ihrer Wirkung zu entziehen. Seit der Corona-Pandemie hat die Mediennutzung stark zugenommen, und auch die Fälle von Mediensucht steigen. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit den zunehmenden Kontrollverlust in der Mediennutzung, der maßgeblich zur Entwicklung von Mediensucht beitragen kann und in der pädagogischen Praxis bislang wenig berücksichtigt wird. Ziel ist es, Ursachen und Auslöser dieses Kontrollverlusts zu analysieren und Präventionsansätze aufzuzeigen. Grundlage bildet eine Literaturarbeit, in der verschiedene theoretische Modelle verglichen und zusammengeführt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Kontrollverlust entsteht, wenn Medien unbewusst zur Emotionsregulation und Bedürfnisbefriedigung genutzt werden. Verstärkend wirken Selbstoptimierungszwänge, neuropsychologische Mechanismen und digitale Produktgestaltung, die auf wiederholte Nutzung abzielt. Präventiv wichtig sind Aufklärung, Psychoedukation und die Sensibilisierung für Wirkmechanismen digitaler Medien. Zentrale Ansätze liegen in bewusstem Dopaminmanagement, dem Aufbau von Selbstreflexions- und Selbstregulationskompetenzen sowie in der Förderung emotionaler Fähigkeiten. Entscheidend ist, Bedürfnisse auch in realen Kontexten zu befriedigen, um eine attraktive Lebensrealität zu sichern. Auf pädagogischer Ebene sind frühe Förderung emotionaler Kompetenzen, die Stärkung von Problemlösefähigkeiten und gezielte Medienbildung wesentlich. Zudem sollten pädagogische Fachkräfte und Bezugspersonen für die neuropsychologischen Mechanismen und Teufelskreise sensibilisiert werden, um Prävention wirksam zu gestalten.
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2026/3
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