Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Schlesier, Juliane; Rank, Astrid; Then, Daniel; Pohlmann-Rother, Sanna; Herding, Jana; Büker, Petra; Carle, Ursula |
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| Titel | Transitionen von Kindern mit erschwerten Lern- und Teilhabevoraussetzungen begleiten. |
| Quelle | Aus: Peschel, Markus (Hrsg.); Kihm, Pascal (Hrsg.); Platz, Melanie (Hrsg.); Gebauer, Lea Marie (Hrsg.): Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2026) S. 143-154
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| Reihe | Jahrbuch Grundschulforschung. 29 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-7815-2751-5; 978-3-7815-6213-4 |
| DOI | 10.25656/01:34904 10.35468/6213-10 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-349047 |
| Schlagwörter | Übergang Vorschulstufe - Primarstufe; Übergang Primarstufe - Sekundarstufe I; Übergang; Grundschule; Lernen; Lernvoraussetzungen; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Einschränkung; Studie |
| Abstract | Übergänge in die und aus der Grundschule markieren für alle Kinder eine entscheidende Phase in ihrer Bildungsbiographie und sind besonders herausfordernd für Kinder mit erschwerten Lern- und Teilhabevoraussetzungen, wie etwa mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf oder geringen Deutschkenntnissen. Daher wird der Fokus im vorliegenden Beitrag auf Studien gelegt, die diese Transitionen aus Perspektive der beteiligten Akteur*innen betrachten. Zwei Projekte untersuchen den Schuleintritt und zwei den Übertritt von der Grund- in die Sekundarstufe. Zum Übergang in die Grundschule zeigt eine qualitative Untersuchung mit 48 Befragten verschiedener Professionen, dass gezielte Übergangsbegleitung Rückstellungen reduzieren kann und Kooperationen entscheidend, aber oft schwierig sind. Eine zweite Studie mit 22 frühpädagogischen Fachkräften verdeutlicht, dass diese beim Übergang mit breitgefächerten Professionen kooperieren. Aus der Perspektive von Kindern auf den Übergang in die Sekundarstufe zeigt das Fallporträt einer Schülerin mit zugeschriebenem Förderbedarf im Bereich Lernen die Diskrepanz zwischen dem Bedürfnis nach Kompetenzerleben und hoher intrinsischer Lernmotivation einerseits und der Erfahrung institutioneller Fremdbestimmung andererseits. Weiterhin bestätigt eine Fragebogenstudie mit 491 Schüler*innen, dass sich jene mit zusätzlichem Förderbedarf im Unterricht am Übergang aus der Grundschule eher überfordert fühlen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter Begleitung und Zusammenarbeit für gelingende Transitionen und werfen Fragen hinsichtlich systeminduzierter Brüche auf. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/3 |