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Autor/inn/enWagner, Bernd; Zehbe, Klaus-Christian
TitelPerspektiven entwickeln. Historische Sachlernprozesse mit gesellschaftlichen Zukunftsbezügen.
QuelleAus: Peschel, Markus (Hrsg.); Kihm, Pascal (Hrsg.); Platz, Melanie (Hrsg.); Gebauer, Lea Marie (Hrsg.): Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2026) S. 100-109
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ReiheJahrbuch Grundschulforschung. 29
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2751-5; 978-3-7815-6213-4
DOI10.25656/01:34900 10.35468/6213-06
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-349003
SchlagwörterZukunftsperspektive; Ethnografie; Grundschule; Grundschulpädagogik; Historisches Lernen; Videoaufzeichnung; Fachdidaktik; Sammlung; Geschichte (Histor); Sachunterricht; Geschichtswissenschaft; Materielle Kultur; Zukunftsbezug
AbstractHistorische Sachlernprozesse beinhalten mehr als einen Blick in die Vergangenheit, vielmehr geht es bei Zugängen zu Geschichte auch um Bezüge zur Gegenwart und Zukunft. Der Beitrag zeigt anhand von videoethnographischem Datenmaterial aus dem binationalen DFG-Forschungsprojekt "Bildung und Objekte: Historische Sachlernprozesse in schulbezogenen Sammlungen", dass Grundschulkinder Sammlungsobjekte aus dem Themenbereich Schule vor 100 Jahren zum Anlass nehmen, um über ihre Gegenwart und das, was in Zukunft möglich ist, nachzudenken. Es wird im empirischen Material deutlich, dass Kinder nicht lineare Zeitverläufe thematisieren, die auch zukünftige und offene Möglichkeitsräume im Sinne Benjamins (2013) einbeziehen. Hieraus ergeben sich didaktische Chancen zur Entwicklung von Zukunftsperspektiven in Form eines transgenerationalen Dialogs in Institutionen, indem Grundschulen und Museen sowie Universitätssammlungen Partnerschaften eingehen. Für eine zukunftsbezogene Auseinandersetzung mit Geschichte bieten sich performative Interaktionen mit "eigensinnigen" (vgl. Hahn 2014), mehrdeutigen Objekten aus Museen und Sammlungen an (vgl. Keidel, Wagner & Zehbe 2024). Dabei können Museumsobjekte als "Grenzobjekte" (Star & Griesemer 1989) verstanden werden, die für einen Austausch über Bedeutungen genutzt werden können. Didaktische Ansatzpunkte werden aufgezeigt, wie die aufbewahrten Sammlungsobjekte in historisch-politische Sachlernprozesse einbezogen werden. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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