Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Sprenger, Priska |
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| Titel | Die Frage nach dem "Warum?" Über die Bedeutung von Prozessen und Strukturen - nicht nur beim Mathematiklernen. |
| Quelle | Aus: Peschel, Markus (Hrsg.); Kihm, Pascal (Hrsg.); Platz, Melanie (Hrsg.); Gebauer, Lea Marie (Hrsg.): Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2026) S. 61-73
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| Reihe | Jahrbuch Grundschulforschung. 29 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-7815-2751-5; 978-3-7815-6213-4 |
| DOI | 10.25656/01:34897 10.35468/6213-03 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-348978 |
| Schlagwörter | Kompetenz; Elementarbereich; Frühpädagogik; Strukturieren; Differenzierung; Mathematik; Mathematische Bildung; Mathematische Kompetenz; Prozess; Kindergartenkind |
| Abstract | Prozessbezogene Kompetenzen spielen beim (Mathematik-)Lernen eine wichtige Rolle. Bei einem aktiv-entdeckenden Mathematikunterricht, in dem die Kinder mathematisch tätig sind, nimmt die Frage "Warum?" eine Schlüsselrolle ein, wenn es darum geht, prozessbezogene Kompetenzen, wie beispielsweise mathematisches Argumentieren, zu erwerben. Verschränkt mit inhaltlichen Kompetenzen prägen die prozessbezogenen Kompetenzen mathematisches Lernen. Im Artikel wird das Wahrnehmen und Nutzen von Strukturen als Basiskompetenz und zentrale Voraussetzung für ein erfolgreiches Rechnenlernen in den Fokus gerückt. Anhand der Ergebnisse einer Studie, bei der Strukturierungsprozesse von fünfjährigen Kindergartenkindern untersucht werden, wird deutlich, dass Kinder im letzten Kindergartenjahr bereits Mengen in Teilmengen wahrnehmen und diese Strukturierungen in Form von (abgeleitetem) Faktenwissen zur Anzahlbestimmung einer Menge nutzen können. Ihr Reichtum an Strategien, welche auf visueller Mengenebene weitgehend identisch sind mit vielen nicht-zählenden Rechenstrategien von Grundschulkindern, wird erst durch die Fragen nach dem "Warum?" sichtbar. Durch diese Frage liegt der Fokus auf dem Lösungsweg der Kinder (nicht auf der korrekten Lösung) und sie werden zum Weiterdenken angeregt. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/3 |