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Autor/inKlement, Carina
TitelLernen, Raum und Lebensrealitäten. Zur Bedeutung von physischen Lernorten und sozialen Lernräumen in der Community Education.
Paralleltitel: Learning, space and realities of life. On the significance of physical learning places and social learning spaces in community education.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, (2025) 56, S. 11-16Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818; 2076-2879
DOI10.25656/01:34840
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-348406
SchlagwörterGemeinschaftserziehung; Lernen; Lernort; Erwachsenenbildung; Gemeinwesenorientierung
AbstractPhysische Lernorte und soziale Lernräume spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung erfolgreicher Lernprozesse, so die Autorin. Lernräume sind durch gesellschaftliche Ordnungen beeinflusst und werden durch soziale Handlungen gestaltet. Lernprozesse sind daher stets sozial kontextualisiert. Das heißt, kulturelle, politische oder ökonomische Rahmenbedingungen beeinflussen das individuelle Lernen. Darüber hinaus sind auch die Interessen und Sinnbildungsprozesse der Lernenden sozial situiert - also abhängig von konkreten Interaktionen in Lernräumen. Die Autorin regt daher an, physische Orte bewusst zu gestalten und die Komplexität von Lernräume ausreichend zu berücksichtigen. So könnten Erwachsenenbildner*innen Formate gestalten, welche die Reflexion gesellschaftlicher Bedingungen ermöglichen, und damit den Lernerfolg von Teilnehmenden positiv beeinflussen, so die Autorin. Community Education wäre dann mehr als nur Lernen in einer lokalen Gemeinschaft, einer Gruppe mit ähnlichen Wertvorstellungen oder mit gleicher Funktion. Community Education würde dann nämlich eine Verbindung zwischen individueller und struktureller Ebene herstellen und damit eine Voraussetzung für Demokratiebildung schaffen. (DIPF/Orig.).

According to the author, physical learning places and social learning spaces play a key role in the design of successful learning processes. Learning spaces are influenced by societal rules and shaped by social actions. That is why learning processes are always socially contextualized, i.e., cultural, political or economic conditions influence individual learning. Furthermore, the learners' interests and processes for creating meaning are also socially situated-independent of concrete interactions in learning spaces. The author suggests the deliberate design of physical places and sufficient consideration of the complexity of learning spaces. This could help adult educators design formats that enable the reflection of social conditions and thus positively influence the participants' learning outcomes. Then community education would be more than just learning in a local community, in a group with similar values or the same function. Community education would create a connection between the individual and structural levels, thus fulfiling a prerequisite for democracy building. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/2
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