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Autor/inGlas, Alexander
TitelVon FoodCoop bis Klima-Quiz. Niederschwellige Bildungsformate für nachhaltige Entwicklung.
Paralleltitel: From Food Co-op to Climate Quiz. Low-threshold education formats for sustainable development.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, (2025) 56, S. 114-118Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818; 2076-2879
DOI10.25656/01:34852
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-348529
SchlagwörterCommunity; Bildungsangebot; Peer Learning; Gemeindeentwicklung; Bildung für nachhaltige Entwicklung; Nachhaltigkeit; Partizipation; Erwachsenenbildung; Salzburg
AbstractWie gelingen niederschwellige Bildungsangebote, die Freude bereiten und an den Alltag der Teilnehmenden anschließen? Nach Erfahrung des Autors sind partizipative Formate, Peer-to-Peer-Lernen oder die Kombination von Bildung und Unterhaltung wichtige Erfolgsfaktoren. Wie solche Formate konkret gestaltet werden können, beschreibt er anhand von drei Praxisbeispielen. FoodCoops, also Einkaufsgemeinschaften für regionalen Lebensmitteleinkauf, sind basisdemokratisch organisierte Gruppen, die nach den Prinzipien der Soziokratie arbeiten. Auf Basis partizipativer Entscheidungsprozesse wird die Ernährungssouveränität der Region mitgestaltet. Repair-Cafés bieten Raum für gemeinsames Reparieren - als kritische Praxis gegenüber der Wegwerfgesellschaft. Der Ansatz des "Do-it-yourself-together" motiviert zu nachhaltigem Handeln und fördert Selbstwirksamkeit. Und schließlich verbindet das Klima-Pub-Quiz, eine Kooperation des Salzburger Bildungswerks mit dem Klimabündnis Salzburg, Klimabildung mit Unterhaltung. In entspannter Atmosphäre wird in all diesen Bildungsformaten Handlungswissen vermittelt und Lernen erfolgt durch Tun. Reine Wissensvermittlung durch Vorträge oder Präsentationen eigneten sich nur bedingt, um gemeinschaftliche Ziele zu verfolgen, so der Autor. Bildungsanbieter*innen sollten Gelegenheit zum sozialen Lernen und zur aktiven Mitgestaltung geben. So lasse sich sowohl Engagement fördern als auch Handlungskompetenz erweitern. (DIPF/Orig.).

How do low-threshold education programmes succeed in satisfying their participants and connecting to their everyday life? In the author's experience, participatory formats, peer-to-peer learning or the combination of education and entertainment are important factors for success. He describes how such formats can be organized by citing three examples from practice. Food co-ops, cooperatives for buying regional food, are grassroots organizations that work according to the principles of sociocracy. Regional food sovereignty is shaped by participatory decision-making. Repair cafés offer a space for collective repair work as a critical practice in response to the throw-away society. The do-it-yourself-together approach serves as a motivation for sustainable action and promotes self-efficacy. Finally, the climate pub quiz, a cooperation between Salzburger Bildungswerk and the Salzburg Climate Alliance, combines climate education with entertainment. In a relaxed atmosphere, all these educational formats transmit know-how and involve learning by doing. According to the author, pure knowledge transfer through lectures or presentations is suitable only in the pursuit of common goals. Educational providers should create opportunities for social learning and active participation in order to encourage involvement as well as increase action competence. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/2
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