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Autor/inDzanic, Jasmina
TitelCommunity-Orientierung in der Hochschullehre. Die universitäre Weiterbildung neu denken.
Paralleltitel: Community orientation in university teaching. Rethinking university continuing education.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, (2025) 56, S. 17-23Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818; 2076-2879
DOI10.25656/01:34841
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-348417
SchlagwörterCommunity; Lerngemeinschaft; Service Learning; Mitgestaltung; Partizipation; Hochschulbildung; Hochschule; Weiterbildung; Erwachsenenbildung; Weiterbildungsangebot; Universitäre Erwachsenenbildung
AbstractGesellschaftliche Transformationen verlangen vom Bildungssystem mehr als reine Wissensvermittlung. Es gehe vielmehr darum, Studierende zum Handeln und Mitgestalten zu befähigen, so die Autorin dieses Beitrages. Sie plädiert deshalb für einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der universitären Weiterbildung - weg von prüfungszentrierter Wissensreproduktion hin zu einem kompetenzorientierten, wertegeleiteten und praxisnahen Lernen. Community Learning sieht sie dafür als vielversprechenden Ansatz. Hochschulen sollen Lernräume schaffen, in denen individuelle Handlungskompetenz gestärkt und kollektive Verantwortung gefördert wird. Lernprozesse dürften nicht länger als rein akademische Übungen verstanden werden. Vielmehr müssten Studierende in partizipativen Formaten reale gesellschaftliche Herausforderungen bearbeiten. Dialogisches Lernen, projektbasierte Methoden, Peer-Evaluation sowie hybride Lernumgebungen eröffnen laut der Autorin das Potenzial, Hochschulen aktiv zu Orten des gesellschaftlichen Wandels zu machen. Sie ruft dazu auf, Community Learning curricular zu verankern, Prüfungsformate stärker an Kompetenzen auszurichten und das Angebot an Service Learning auszubauen. Service Learning verknüpft gemeinwohlorientiertes Engagement mit akademischem Lernen und fördert dabei gezielt fachliche, methodische und soziale Kompetenzen. Darüber hinaus hält die Autorin es für notwendig, dass Hochschulen sich verstärkt als Initiatorinnen und Initiatoren gesellschaftlicher Innovationsprozesse begreifen. Nur so könne formale Bildung mehr Wirkung entfalten. (DIPF/Orig.).

Societal transformation requires more than pure knowledge transfer from the educational system. The author of this article believes that students must be empowered to act in and shape society. She argues for a basic paradigm shift in university continuing education-from a focus on knowledge reproduction for exams to competence-oriented, values-driven and practical learning. She sees community learning as a promising approach. Universities should create learning spaces in which individual action competence is improved and collective responsibility is promoted. Learning processes may no longer be understood as purely academic exercises. Instead, students must deal with real social challenges in participatory formats. According to the author, dialogic learning, project-based methods, peer evaluation and hybrid learning environments open up the potential for universities to actively become places of societal change. She calls for anchoring community learning in the curriculum, better aligning exam formats to competencies and expanding service learning opportunities. Service learning links commitment to the common good to academic learning and specifically promotes professional, methodological and social skills. In addition, the author finds it necessary for universities to understand themselves as initiators of social innovation. Only in this way can formal education have a greater impact. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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