Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Kattenbeck, Chris |
|---|---|
| Titel | "Beatmaker haben ja nicht den Luxus, auch Musiker zu sein." Zur Notwendigkeit, die westliche Kunstmusik in der Musiklehrer*innenausbildung zu provinzialisieren. Paralleltitel: "Beatmakers don't have the luxury of also being musicians." On the need to provincialize western art music in music-teacher training. |
| Quelle | Aus: Göllner, Michael (Hrsg.); Honnens, Johann (Hrsg.); Krupp, Valerie (Hrsg.); Oravec, Lina (Hrsg.); Schmid, Silke (Hrsg.): 44. Jahresband des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung. Münster u.a.: Waxmann (2023) S. 347-364
PDF als Volltext |
| Reihe | Musikpädagogische Forschung. 44 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-8309-4764-6; 978-3-8309-9764-1 |
| DOI | 10.31244/9783830997641.20 |
| Schlagwörter | Bildungssoziologie; Lehrerbildung; Curriculumentwicklung; Hip-Hop; Musikpädagogik; Bildungsforschung; Diversität |
| Abstract | Der Beitrag analysiert die anhaltende Hegemonie westlicher Kunstmusik in der Musiklehreri*nnenausbildung in Deutschland und plädiert für deren Provinzialisierung. Anhand eines Gedankenexperiments, in dem die Musikpraxen eines klassisch ausgebildeten Pianisten und einer Beatmakerin kontrastiert werden, wird gezeigt, dass die Anforderungen der Eignungsprüfung implizit auf musikbezogene Vorstellungen ausgerichtet sind, die bestimmte Praxen privilegieren und andere systematisch ausschließen. Mithilfe des Konzepts der künstlerischen Handlungsfähigkeit wird herausgearbeitet, dass Beatmaking eine eigenständige, komplexe Form des Musikmachens darstellt, deren relevante Wissensformen jedoch in der Ausbildung kaum berücksichtigt werden. Abschließend wird für grundlegende strukturelle und begriffliche Veränderungen in der Musiklehrer*innenausbildung argumentiert, um musikbezogener Diversität künftig angemessen begegnen zu können. |
| Erfasst von | Externer Selbsteintrag |
| Update | 2026/3 |