Suche

Wo soll gesucht werden?
Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Sonst. PersonenNikitsin, Claudia (Hrsg.); Stern, Maike (Hrsg.); Hartmann, Eddie (Hrsg.); Beushausen, Jürgen (Hrsg.)
TitelTraumasensibel arbeiten: Perspektiven einer Psychosozialen Traumatologie.
QuelleOpladen: Verlag Barbara Budrich (2026), 269 S.
PDF als Volltext kostenfreie Datei (1); PDF als Volltext kostenfreie Datei (2)  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
ISBN978-3-8474-3341-5
DOI10.3224/84743403
URNurn:nbn:de:0168-ssoar-108250-2
SchlagwörterPsychologische Beratung; Resilienz; Trauma (Psy); Frauenhaus; Schule; Trauma (Med); Stationäre Versorgung; Seelsorge; Kinderarbeit; Professionalisierung; Jugendarbeit; Jugendhilfe; Psychosoziale Versorgung; Sozialarbeit; Sozialberatung
AbstractIn vielen Tätigkeitsfeldern der Psychosozialen Beratung und der Sozialen Arbeit sind die Fachkräfte mit Klient*innen konfrontiert, die durch traumatische Ereignisse belastet und geprägt sind. Dieser Band versammelt Aufsätze zur Weiterentwicklung der psychosozialen Traumatologie. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse und praxisorientierter Handlungsempfehlungen aus Masterarbeiten der Diploma Hochschule zeigen die Beiträge, wie Fachkräfte in der Traumahilfe unterstützt werden können, die psychosoziale Komplexität traumatischer Erfahrungen besser zu verstehen und wirksam zu handeln. Die hier versammelten Beiträge thematisieren Phänomene aus vielfältigen Arbeitsfeldern, etwa der Kinder- und Jugendhilfe, der Unterstützung von erwachsenen Klient*innen und nicht zuletzt der Unterstützung professioneller Helfer*innen. Es werden die Gemeinsamkeiten der aktuellen Unterstützungsformen zur Bewältigung traumatischer Erfahrungen im Kontext einer psychosozialen Traumatologie vermittelt und die aktuelle psychotraumatologische Fachdebatte um traumatisierende Folgen von alltäglichen Rassismuserfahrungen diskutiert. Die Beiträge zu spezifischen Arbeits- und Problemfeldern wie Prostitution, Kinder in Frauenhäusern, Arbeitslosigkeit, ambulant betreutes Wohnen, Flucht oder ältere Menschen mit Migrationshintergrund machen deutlich, dass eine klinisch geprägte Definition von Traumata nicht angemessen ist. Hilfreicher ist ein psychosoziales Traumaverständnis, das die sozialen Dimensionen integriert und in einem systemischen Sinne die Komplexität traumatischen Geschehens ernst nimmt. Dadurch verliert auch die nicht immer schlüssige und oftmals in der Praxis hinderliche Unterscheidung zwischen Traumaberatung, Traumapädagogik und Traumatherapie an praktischer Bedeutung. Die Traumahilfe ist darauf angewiesen, eine individualisierende und fachspezifische Perspektive zugunsten mehrdimensionaler Zugänge zu erweitern und stattdessen disziplinenübergreifend in (bio-)psychosozialen Konzepten zu denken und zu handeln.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2026/3
Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken prüfen
 

Standortunabhängige Dienste
Die Wikipedia-ISBN-Suche verweist direkt auf eine Bezugsquelle Ihrer Wahl.
Tipps zum Auffinden elektronischer Volltexte im Video-Tutorial

Trefferlisten Einstellungen

Permalink als QR-Code

Permalink als QR-Code

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)

Teile diese Seite:
  • Teile per Mastodon