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Autor/inn/enFelkl, Thomas; Eckstein, Ulrike; Mottweiler, Hannelore; Schmickler, Anja; Zinke, Gert
InstitutionBundesinstitut für Berufsbildung
Titel2.2.412 - Voruntersuchung für einen neuen Ausbildungsberuf im Bereich des Facility Managements "Fachkraft für Gebäudeinfrastrukturbetrieb" Entwicklungsprojekt: Abschlussbericht; Laufzeit: III/2023 - I/2025.
Version 1.0.
QuelleBonn (2025), 208 S.
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ReiheBIBB Projektberichte
BeigabenIllustrationen; Diagramme; Fotografien
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
URNurn:nbn:de:0035-vetrepository-783723
SchlagwörterFacility Management; Ausbildungsberuf; Neuer Beruf
Abstract"Problemdarstellung: Jedes Unternehmen und jede Organisation nutzt, betreibt und bewirtschaftet im Rahmen ihrer Geschäfts- und Arbeitsprozesse Gebäude. Damit verbunden sind vielfältige Aufgaben im Bereich des technischen Gebäudemanagements (TGM), die fachkundiges Personal erfordern. Aktuell wird der Personalbedarf über den Quereinstieg aus den verschiedenen gebäudetechnischen Gewerken wie der Elektrotechnik, dem SHK-Handwerk oder Personen mit praktischer Erfahrung gedeckt. Ein einschlägiger Ausbildungsberuf für das TGM existiert bislang nicht. In den vergangenen 20 Jahren gab es wiederholt Bestrebungen, einen Ausbildungsberuf in diesem Bereich zu etablieren, doch uneinheitliche Einschätzungen der Sozialpartner und Branchenvertreter/-innen bezüglich der Bedarfslage verhinderten eine Umsetzung. Angesichts wirtschaftlicher, rechtlicher und technologischer Entwicklungen beauftragte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), auf Antrag der Sozialpartner, das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Jahr 2023 eine Voruntersuchung durchzuführen. Das Ziel der Voruntersuchung ist es, eine Empfehlung zum Bedarf der Einführung eines neuen Ausbildungsberufs im TGM zu erarbeiten. In diesem Zusammenhang sollten konkrete Fragestellungen beantwortet werden, die sich wie folgt zusammenfassen lassen: 1. Sind bestehende Qualifikationsstrategien geeignet, um den Qualifikationsbedarf für das im Antrag der Sozialpartner beschriebenen Tätigkeitsfeld zu decken? 2. Entsprechen die vorgeschlagenen Eckwerte und der Qualifikationskatalog des neuen Ausbildungsberufs den Qualifikationsanforderungen des beschriebenen Tätigkeitsfelds? 3. Können die beschriebenen Qualifikationen im Rahmen einer Berufsausbildung vermittelt werden und sind die adressierten Betriebe geeignet um diese zu vermitteln? 4. Gibt es einen hinreichend großen Bedarf für den neuen Ausbildungsberuf im beschriebenen Tätigkeitsfeld? Methodische Vorgehensweise: Die Studie nutzte verschiedene methodische Ansätze, darunter Sektoranalysen, statistische Sekundäranalysen, qualitative Experteninterviews und quantitative Betriebsbefragungen. Die Ergebnisse wurden in Workshops mit Experten diskutiert und präzisiert. Ergebnisse: Die Studie zeigt, dass kein einschlägiger Ausbildungsberuf für das TGM existiert und der Fachkräftebedarf im Facility-Management durch Quereinsteiger und Nachqualifikationen nicht vollständig gedeckt wird. Die von den Sozialpartnern vorgeschlagenen Eckwerte des neuen Ausbildungsberufs entsprechen weitgehend den Kompetenzanforderungen in der Facility Management-Branche, jedoch besteht insbesondere noch Diskussionsbedarf bei der Ausgestaltung und Gewichtung des technischen Profils eines neuen Ausbildungsberufs und der Schärfung kaufmännischer Kompetenzen. Die Ergebnisse der Betriebsbefragung und Experteninterviews deuten aber darauf hin, dass eine Ausbildung des herausgearbeiteten Berufsprofils in vielen Unternehmen möglich wäre. Handlungsempfehlungen: Die Etablierung eines neuen Ausbildungsberufs " Fachkraft für Gebäudeinfrastrukturbetrieb" wird empfohlen, wobei die Rolle der neuen Fachkraft als Koordinator von Instandhaltungsmaßnahmen und Schnittstelle zwischen verschiedenen Akteuren betont werden sollte. Die Ausbildungsinhalte sollten überprüft und die Gewichtung der beruflichen Handlungsfähigkeiten angepasst werden. Es wird empfohlen, die qualifikatorischen Grundlagen für die Bestellung als Elektrofachkraft in das technische Profil zu integrieren und Ansätze wie Verbundausbildung und überbetriebliche Ausbildung zu diskutieren. Zudem sollte ein Berufslaufbahnkonzept berücksichtigt werden, um Anschlussmöglichkeiten für höherqualifizierende Berufsbildung zu schaffen." (BIBB-Autorenreferat).
Erfasst vonBundesinstitut für Berufsbildung, Bonn
Update2026/2
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