Literaturnachweis - Detailanzeige
| Institution | Bundesagentur für Arbeit / Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung |
|---|---|
| Titel | Analyse zur Entgeltstatistik 2024. Stand: Oktober 2025. |
| Quelle | Nürnberg (2025), 33 S.
PDF als Volltext |
| Reihe | Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| Schlagwörter | Frau; Pandemie; Einkommensunterschied; Inländer; Betriebsgröße; Einkommenseffekt; Erwerbstätigkeit; Lohnentwicklung; Lohnstruktur; Berufsgruppe; Qualifikationsniveau; Auswirkung; Entwicklung; Regionaler Vergleich; Sektorale Verteilung; Ausländer; Mann; Deutschland |
| Abstract | "Die Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit stellt auf Bruttomonatsentgelte von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe ab. Das sind vollzeitbeschäftigte Personen, die nicht in einem Ausbildungsverhältnis stehen und für die keine (gesetzlichen) Sonderregelungen gelten. Die Ergebnisse der Entgeltstatistik werden insbesondere in Form des Medians und anderer Verteilungsparameter sowie in Form des Anteils der Beschäftigung im unteren Entgeltbereich referiert. Das arithmetische Mittel kann hingegen nicht bestimmt werden. Das (übergreifende) Medianentgelt lag 2024 bei 4.013 Euro, nach 3.796 Euro im Vorjahr und 3.646 Euro im Vorvorjahr. Das bundesweite Medianentgelt von Männern war 2024 weiterhin deutlich höher als das von Frauen (4.138 Euro gegenüber 3.793 Euro). In Ostdeutschland verdienten Frauen im Mittel aber mehr als Männer (3.606 Euro gegenüber 3.501 Euro). Große Unterschiede gab es 2024 auch beim Medianentgeltvergleich zwischen Deutschen (4.177 Euro) und Ausländern (3.204 Euro). Die Spanne bei einer Betrachtung nach Altersgruppen reichte 2024 von 3.061 Euro für unter 25-Jährige bis 4.165 Euro für Ältere ab 55 Jahren. Einen besonders hohen Einfluss auf den Verdienst haben erwartungsgemäß der berufliche Abschluss der Beschäftigten und das Anforderungsniveau der Tätigkeit. Auf Ebene der Branchen reichte die Spanne der Medianentgelte 2024 von 5.860 Euro bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen bis 2.492 Euro in der Arbeitnehmerüberlassung. Hier sind niedrig entlohnte Helfertätigkeiten deutlich überrepräsentiert. Differenziert nach Berufen lag das Medianentgelt 2024 bei Informatik- und übrigen IKT-Berufen mit 5.907 Euro am höchsten und bei Reinigungsberufen mit 2.536 Euro am niedrigsten. Mit einer Beschäftigung in größeren Betrieben und mit längeren Beschäftigungsdauern gehen im Allgemeinen höhere Entgelte einher. Regional gab es 2024 große Unterschiede beim Medianentgelt. Auf Länderebene reichte die Spanne von 3.294 Euro in Mecklenburg-Vorpommern bis 4.527 Euro in Hamburg, auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte von 2.965 Euro im sächsischen Erzgebirgskreis bis 5.855 Euro im bayerischen Ingolstadt. In Anlehnung an die OECD gelten als Beschäftigte des unteren Entgeltbereichs Personen, die in sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung weniger als zwei Drittel des monatlichen Medianentgelts aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten erzielen. 2024 lag der Anteil der Beschäftigten im unteren Entgeltbereich bei 15,6 Prozent. Im Allgemeinen sind Beschäftigtengruppen mit niedrigem Medianentgelt im unteren Entgeltbereich (deutlich) überrepräsentiert. Bei diesen Beschäftigtengruppen betrug 2024 der Anteil der Beschäftigten im unteren Entgeltbereich (deutlich) mehr als 15,6 Prozent" Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 1999-2024 (Autorenreferat, IAB-Doku). |
| Erfasst von | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg |
| Update | 2026/2 |