Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Schreiber, Jakob |
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| Titel | Reflexivierung pädagogischer Handlungsfelder am Beispiel prozessorientierter Bildungsbeobachtung und -dokumentation in der Kindertagesbetreuung. |
| Quelle | Aus: Bauer, Angela (Hrsg.); Schmidt, Melanie (Hrsg.): Die eigene pädagogische Praxis reflektieren. Erziehungswissenschaftliche Analysen zu einem zentralen Topos der Professionsforschung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2025) S. 203-221
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| Reihe | Studien zur Professionsforschung und Lehrer:innenbildung |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-7815-2723-2; 978-3-7815-6184-7 |
| DOI | 10.25656/01:33677 10.35468/6184-10 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-336773 |
| Schlagwörter | Bildung; Beobachtung; Kindertagesbetreuung; Frühpädagogik; Reflexion (Phil); Professionalisierung; Dokumentation |
| Abstract | Die sich seit der Jahrtausendwende intensivierenden wissenschaftlichen und politischen Reformbemühungen im FBBE-Bereich wurden vor allem über den Begriff der Reflexion verhandelt und legitimiert, der heute neben Bildung und Qualität zu einer zentralen pädagogischen Leitsemantik geworden ist. Reflexion wird hierbei nicht nur zum Kernbestandteil eines neu akzentuierten Modells professioneller pädagogischer Praxis in Kindertagesstätten erhoben, darüber hinaus weitet sich der Anspruch, zu kindlichen Bildungsprozessen und dem sie moderierenden pädagogischen Geschäft in ein reflexives Verhältnis zu treten, auf die Organisation der Kindertagesstätte sowie Kinder als pädagogische Adressat*innen aus. Das Interesse des Beitrags gilt der analytischen Aufbereitung eben dieser Reflexionsprogrammatik und den mit ihr verknüpften Reflexionstechniken im Feld der Kindertagesbetreuung. Es soll danach gefragt werden, wie Reflexion als pädagogische Leitformel innerhalb der feldspezifischen Professionalisierungsdynamik in der Kindertagesbetreuung programmatisch positioniert und ausbuchstabiert wird. Des Weiteren gilt das Interesse dieses analytischen Zugriffs den Techniken, mit denen Reflexion als soziale Praxis vollzogen wird und dem Subjektivierungsgefüge, das mit ihnen in Gang gesetzt wird. Hierzu zeigt der Beitrag am Beispiel von Verfahren der prozessorientierten Bildungsbeobachtung und -dokumentation, wie die Reflexionsprogrammatik in ein pädagogisches Praxisgefüge übersetzt wird. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/1 |