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Autor/inn/enBestenbostel, Martin von; Willacker, Patrick; Preiter, Milena
InstitutionInstitut Arbeit und Wirtschaft; Arbeitnehmerkammer Bremen
TitelMobilitätswende in der Stadt Bremen.
Beschäftigungseffekte durch die Zielsetzungen der Klima-Enquetekommission.
QuelleBremen: Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), Universität Bremen und Arbeit­nehmer­kammer Bremen (2025), 74 S.
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ReiheReihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen. 50
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
SchlagwörterInstandhaltung; Klimaschutz; Kraftfahrzeug; Nahverkehr; Personenverkehr; Verkehrswesen; Öffentlicher Verkehr; Arbeitsbedingungen; Beschäftigungseffekt; Einkommenseffekt; Handel; Kraftfahrzeuggewerbe; Plattform (Wirtschaft); Regionalwirtschaft; Wertschöpfung; Beschäftigungsentwicklung; Arbeitsmarkt; Berufsgruppe; Berufskraftfahrer; Berufswandel; Regionaler Arbeitsmarkt; Tätigkeitswandel; Tankwart; Technischer Beruf; Verkehrsberuf; Verwaltungsberuf; Weiterbildungsbedarf; Auswirkung; Infrastrukturpolitik; Prognose; Sektorale Verteilung; Steueraufkommen; Szenarium; Elektromobilität; Bremen; Deutschland
Abstract"Im Zuge der Enquetekommission "Klimaschutzstrategie für das Land Bremen" hat sich das Land Bremen ambitionierte Ziele zur Erreichung der vollständigen Klimaneutralität bis zum Jahr 2038 gesetzt. Der Mobilitätssektor und das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung sind dort zentrale Adressaten und werden mit verschiedensten Maßnahmen und Zielsetzungen bedacht. Da der Mobilitätssektor sich jedoch nicht nur aus individuellem Mobilitätsverhalten ergibt, sondern auch einen nennenswerten regionalen Beschäfti- gungssektor darstellt, sind bei einer solchen Umsetzung auch umfangreiche Beschäftigungseffekte die Folge. An diesem Punkt setzt die vorgelegte Studie an, indem sie anhand eines szenariobasierten Designs betrachtet, welche qualitativen, quantitativen und folgend regionalwirtschaftlichen Effekte bei einer Erreichung der Klimaziele der Enquetekommission in zentralen Branchen des regionalen Mobilitätssektors zu erwarten sind. Die Studie stützt sich methodisch sowohl auf ein qualitatives Forschungsdesign als auch auf eine regionalwirtschaftliche Analyse. Grundsätzlich zeigt sich, dass in jeglichen Branchen auch schon jetzt Anpassungs- und Veränderungsprozesse als Reaktionen auf eine Mobilitätswende wahrzunehmen sind. Es sind jedoch unterschiedliche Ausmaße und Betroffenheiten von quantitativen wie auch qualitativen Beschäftigungseffekten zwischen den jeweiligen Branchen zu erwarten. Besonders in technischen Berufsfeldern werden sich im Sinne der Kli- maschutzstrategie Berufe und Tätigkeitsfelder auch qualitativ wandeln. Aufgrund der Elektrifizierung des Verkehrs gewinnen elektrotechnische Fähigkeiten, analysegestützte Diagnoseverfahren und digitale Vernetzung an Bedeutung. Ebenso wird deutlich, dass quantitative Verschiebungen und qualitative Veränderungen auch gemeinsam bedacht werden müssen und häufig in einem wechselseitigen Verhältnis stehen. So sind beispielsweise im ÖPNV positive quantitative Beschäftigungseffekte zu erwarten, aber durch einen zeitgleichen Personalmangel, eine angespannte demografische Situation, erforderliche neue Arbeitsorga- nisationen und zugleich geplante Angebotserweiterungen drohen Arbeitsverdichtungen und die Erhöhung von Arbeitsbelastungen. Gemein ist den Veränderungsprozessen und erwarteten Beschäftigungseffekten, dass sie sich in einem derzeit noch unsicheren, dynamischen Prozess befinden und besonders Aspekte der Qualifizierung und Weiterbildung - sowohl innerbetrieblich als auch außerbetrieblich - zur Anpassung an neue strukturelle wie auch technische Rahmenbedingungen immer wichtiger werden. Auch wenn weitreichende quantitative Beschäftigungseffekte aktuell noch nicht zu vernehmen sind, werden sie sich im zeitlichen Verlauf der Mobilitätswende unterschiedlich zwischen den Branchen ergeben. Daher bedarf es frühzeitiger Konzeptionen und auch Annäherungen der Gewerke für berufliche Transition zwischen nahen Berufsfeldern. Da den be- trachteten Branchen auch ein hohes Durchschnittsalter der Beschäftigten attestiert wird, wird auch eine bessere Berücksichtigung und Erfassung der demografischen Situation in den Branchen und deren Betrieben für zielgenaue Rückschlüsse und Konzeptionen notwendig. In einigen Branchen, wie etwa dem Kfz- Gewerbe, wird die demografische Beschäftigungsstruktur etwaige negative Beschäftigungseffekte abmildern können, wohingegen sie im ÖPNV den Personalbedarf bei erwarteten Beschäftigungszuwächsen durch die Mobilitätswende verstärken wird" Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2013-2038 (Autorenreferat, IAB-Doku).

"The Enquete Commission 'Climate Protection Strategy for the State of Bremen' has set ambitious targets for achieving climate neutrality in Bremen. The mobility sector and the mobility behaviour of the population in particular are key target groups and are addressed with a wide range of measures and objectives. As the mobility sector does not only result from individual mobility behavior, but also represents a significant regional employment sector, such an implementation would result in extensive employment effects. This is where this study comes in, using a scenario-based design to analyse the qualitative, quantitative and subsequent regional economic effects that can be expected in key sectors of the regional mobility sector if the Enquete Commission's climate targets are achieved. The study is methodologically based on a qualitative research design and a regional economic analysis. In general, it can be seen that adaptation and change processes are already taking place in all sectors in response to a mobility transition. Different dynamics can also be observed between the respective sectors. The extent and impact of quantitative and qualitative employment effects are expected to vary in the future. Particularly in the technical occupational fields, professions and fields of activity will also change qualitatively in the event of a mobility transition in line with the goals of the climate protection strategy. Due to the desired electrification of transport, electrotechnical skills, analysis-supported diagnostic procedures and digitalization will become increasingly important. The objectives would also result in quantitative shifts, which may necessitate changes in occupations and activities or have a direct impact on working and employment conditions. For example, positive quantitative employment effects can be expected in public transport, but there is also a threat of work intensification and work overload due to acute staff shortages, a tense demographic situation, the need for changes of organization of work and planned service expansions. The change processes and expected employment effects have in common that they are currently taking place in an uncertain, dynamic environment and aspects of qualification and further training to adapt to new structural and technical conditions are becoming increasingly important. Even if far-reaching quantitative effects on employment are not yet apparent, they will vary from sector to sector over the course of the mobility transition. For this reason, there is a need for early conceptualization and also convergence of the sectors for professional transition between related occupational fields. As the sectors under consideration are also characterized by a high average age, better consideration and recording of the demographic situation in the sectors and their companies is also necessary for targeted conclusions and concepts." The study refers to the period 2013-2038 (Author's abstract, IAB-Doku).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2026/1
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