Suche

Wo soll gesucht werden?
Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inMosser, Peter
TitelLiebe als Alibi. Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Bildungsinstitutionen.
Gefälligkeitsübersetzung: Love as an alibi. Violence against children and adolescents in educational institutions.
QuelleAus: Köffler, Nadja Maria (Hrsg.); Steinmair-Pösel, Petra (Hrsg.); Sojer, Thomas (Hrsg.); Stöger, Peter (Hrsg.): Bildung & Liebe. Interdisziplinäre Perspektiven. Bielefeld: transcript (2018) S. 177-201
PDF als Volltext  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8376-4359-6
DOI10.14361/9783839443590-011
SchlagwörterBildung; Erziehung; Gewalt; Liebe; Kindesmisshandlung; Schule; Internat; Sexueller Missbrauch; Täter
AbstractErkenntnisse und Überlegungen zur Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Bildungsinstitutionen werden angestellt. zunächst wird ein Forschungsüberblick zu sexualisierter Gewalt und Misshandlung im Kontext von Bildungseinrichtungen vorgelegt. Hierbei werden das Ausmaß sexualisierter Gewalt durch schulisches Personal gegenüber Schülerinnen und Schüler, Charakteristika von Tatkonstellationen, Merkmale und Strategien von Tätern und Täterinnen sowie Folgen sexualisierter Gewalt in formalen Bildungseinrichtungen thematisiert. An Beispielen der Kirche (Klosterinternate Ettal und Kremsmünster) und der Reformpädagogik (Odenwaldschule) wird im Anschluss die Behauptung von Liebe als Bedingung institutioneller Gewalt in den Blick genommen. In diesem Kontext werden zwei Fragen näher beleuchtet: Wer sind die Täterinnen und Täter? Unter welchen institutionellen Voraussetzungen können diese Täterinnen und Täter handeln? Abschließend werden zwei Konstellationen entworfen, die Ansatzpunkte dafür liefern könnten, ohne Misstrauen eine positive Vorstellung von Liebe in formalen Bildungskontexten zu entwickeln. Die erste ist eine negative Bestimmung, die der pädagogischen Institution die Verantwortung zuweist, Gewalt zu verhindern. Die zweite beschreibt ein Modell, in dem die Liebe als implizite Qualität einer institutionalisierten Fürsorgetechnik erscheint. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2025/4
Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken prüfen
 

Standortunabhängige Dienste
Die Wikipedia-ISBN-Suche verweist direkt auf eine Bezugsquelle Ihrer Wahl.
Tipps zum Auffinden elektronischer Volltexte im Video-Tutorial

Trefferlisten Einstellungen

Permalink als QR-Code

Permalink als QR-Code

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)

Teile diese Seite: