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Autor/inn/enSchweer, Martin K. W.; Siebertz-Reckzeh, Karin
TitelAkzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt - Impulse zur Entwicklung der Vereinskultur.
QuelleAus: Queere Vielfalt im Fußball. Perspektiven aus Forschung und Praxis. Berlin; Toronto (Ont.); Opladen: Verl. Barbara Budrich (2023) S. 112-129
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-8474-2677-X; 978-3-8474-2677-6
DOI10.3224/84742677
SchlagwörterStereotyp; Abneigung; Geschlechterforschung; Bildungsangebot; Geschlecht; Diskriminierung; Rassismus; Homosexualität; Sexismus; Sexualität; Fußball; Sportrecht; Sportsoziologie; Vereinssport; Ehrenamtliche Arbeit; Prävention; Vereinsleben; Vielfalt; Deutschland-BRD
AbstractDie Bildungs- und Forschungsinitiative "Fußball für Vielfalt" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH 2015) zielt auf die Förderung der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Vereinen und Verbänden des organisierten Fußballs. Den Beginn der Bildungs- und Forschungsinitiative markiert die Berliner Erklärung vom 17. Juli 2013, unterzeichnet von Repräsentantinnen und Repräsentanten der Bundesministerien, von Unternehmen, Verbänden und Institutionen sowie bis dato von insgesamt 14 Vereinen der 1. Bundesliga, 13 Vereinen der 2. Bundesliga und 14 weiteren Vereinen (BMH 2023). Die Anzahl an Vereinen, die sich im Rahmen der nunmehr seit zehn Jahren bestehenden Berliner Erklärung öffentlich positioniert hat, spiegelt empirische Befunde aus der Forschung (u. a. Schweer/Ziro/Alkewitz 2022) und der in diesem Beitrag vorgestellten Bildungsarbeit im Kontext des Fußballsports wider: Die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem Thema des Sexismus sowie der Homo-, Bi-, Inter- und "Trans*feindlichkeit" ist in der Vereinslandschaft insgesamt deutlich gestiegen, die Vereine sind jedoch höchst heterogen hinsichtlich ihrer Offenheit gegenüber sexueller und geschlechtlicher Diversität, der Prozess einer diesbezüglichen Entwicklung der Vereinskulturen ist unterschiedlich weit fortgeschritten. Der folgende Beitrag gibt einen Einblick in die Workshop-Reihe, die im Rahmen der Bildungs- und Forschungsinitiative durchgeführt wird. Ausgehend vom dynamisch-transaktionalen Paradigma (siehe Rauthmann 2017) werden eine sozial- und differentiell-psychologische Perspektive auf spezifischen Facetten der Diskriminierung sowie auf Wirkmechanismen zur Veränderung der Vereinskulturen dargelegt, um schließlich die Konzeption der Workshops abzuleiten und ausgewählte empirische Befunde zu diskutieren. (Einleitung).
Erfasst vonBundesinstitut für Sportwissenschaft, Bonn
Update2025/4
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