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Kulturelle Übersetzung am Beispiel der Volksmärchen.
Quelle
Aus: Moura, Magali (Hrsg.); Chen, Eva V. (Hrsg.): Kulturdidaktik im Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Facetten der Vermittlung von Kultur und Landeskunde.Rio de Janeiro: Apa-Rio (2013) S. 169-188Verfügbarkeit
Wenn in Brasilien von Märchen die Rede ist, wird das Werk der deutschen Brüder Grimm sofort in Erinnerung gerufen, denn die von ihnen veröffentlichten Geschichten wurden auf der ganzen Welt verbreitet und zählen als wichtigste Referenz in der Märchenforschung. Märchen werden in der Regel als Kinderliteratur identifiziert, doch der Beitrag der beiden Philologen reicht weit über die Kinder- und Jugendliteraturforschung hinaus. Der Einfluss der Grimmschen Arbeit zeigt sich in Bezug auf die Entstehung und Entwicklung der brasilianischen Folklorestudien als geradezu essentiell. In diesem Sinne befasst sich der Beitrag mit den Auswirkungen des Grimmschen Werks auf die brasilianische Folkloreforschung und legt den Fokus auf einen Vergleich zwischen den Kinder- und Hausmärchen und der brasilianischen Märchensammlung Contos Populares do Brasil (1885) von Sílvio Romero und Contos Tradicionais do Brasil von Luís da Cámara Cascudo. Ausgehend von der Vorstellung, dass es universelle Motive bei den Volksmärchen gibt, die sich wiederum in lokalen, kulturspezifischen Elementen entfalten, wird auf die Intertextualität zwischen der deutschen und den brasilianischen Sammlungen, sowie auf das Konzept der kulturellen Übersetzung von Peter Burke Nachdruck gelegt. (Verlag, adapt.).
Erfasst von
Informationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update
2025/4
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Brück-Pamplona, Lara: Kulturelle Übersetzung am Beispiel der Volksmärchen. .
3550376
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