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Autor/inn/enKabel, Sascha; Pollmanns, Marion
TitelErschließungsmöglichkeiten und Reproduktionsgefahren von Entfremdung und Verdinglichung in und durch rekonstruktive Schul- und Unterrichtsforschung.
Paralleltitel: The possibilities of exploring and risks of reproducing alienation and reification in and through reconstructive school and classroom research.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 71 (2025) 1, S. 7-22Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
DOI10.3262/ZP2501007
SchlagwörterSchultheorie; Empirische Sozialforschung; Hermeneutik; Methodologie; Entfremdung; Objektivität; Schulforschung; Schulpädagogik; Unterrichtsforschung; Unterrichtsprozess; Gesellschaftstheorie; Rekonstruktion
AbstractWie werden Entfremdung und Verdinglichung als unhintergehbares Moment kapitalistischer Vergesellschaftung in qualitativer Schul- und Unterrichtsforschung zum Gegenstand? Explizit rekonstruktive qualitative Forschung zielt, grob gesprochen, qua methodologischer Prämissen auf die Aufklärung von Verdinglichung und Entfremdung. Der Beitrag lotet anhand von Studien dialektischer Sozialforschung aus, die sich der Erschließung dieser Phänomene eigens widmen, ob und wenn ja inwiefern der erhobene Anspruch als eingelöst gelten kann. Dabei wird komplementär zum Übergehen der Unterrichtslogik kritischer Schulanalysen eine schultheoretische Unterbelichtetheit aktueller mikrologischer Unterrichtsforschung herausgearbeitet, die auch unabhängig von der Erforschung dieser Phänomene problematisch erscheint. Am Beispiel der pädagogischen Unterrichtsforschung Andreas Gruschkas wird die Gefahr diskutiert, unterrichtliche Interaktionslogiken theoretisch zu verselbständigen. (DIPF/Orig.).

How do alienation and reification, as inescapable moments of capitalist socialisation, become the subject of qualitative school and classroom research? Explicitly reconstructive qualitative research aims, broadly speaking, qua methodological premises at the elucidation of reification and alienation. This article examines whether, and if so to what extent, this claim can be considered to have been realised, drawing on studies of dialectical social research specifically dedicated to exploring these phenomena. In addition to the overriding of the teaching logic of critical school analyses, a school-theoretical underexposure of current micrological teaching research is worked out, which appears problematic even independently of the research on these phenomena. Using Andreas Gruschka's pedagogical classroom research as an example, the danger of making the logics of classroom interaction theoretically independent is discussed. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2025/4
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