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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inSchäfer, Constanze
TitelFort- und Weiterbildung von Apothekern.
Gefälligkeitsübersetzung: Further education and training of German pharmacists.
QuelleIn: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, 68 (2025) 5, S. 532-538
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1437-1588
DOI10.1007/s00103-025-04038-0
SchlagwörterWissen; Handlungskompetenz; Medizin; Qualifikation; Apotheker; Fortbildung; Weiterbildung; Qualität; Frankreich; Schweiz; Österreich
AbstractDie Änderungsrichtlinie zur Anerkennung von Berufsqualifikationen (2005/36/EG) aus dem Jahr 2013 fordert die europäischen Staaten auf, Konzepte für die kontinuierliche Fortbildung von Heilberuflern umzusetzen. Der Artikel beleuchtet die Entwicklung der Fort- und Weiterbildung von Apothekern in Deutschland und vergleicht sie mit Österreich, Frankreich, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich (UK). Der Weg zum freiwilligen Fortbildungszertifikat für Apotheker in Deutschland begann Anfang der 2000er-Jahre. Für das Zertifikat müssen 150 Fortbildungspunkte, die durch Teilnahme an Vorträgen, Seminaren und anderen Bildungsmaßnahmen erworben werden können, gegenüber der zuständigen Apothekerkammer nachgewiesen werden. Mit Einführung pharmazeutischer Dienstleistungen und Impfungen 2022 ist der Nachweis spezifischer Qualifikationsmaßnahmen verknüpft, um bestimmte Leistungen erbringen zu dürfen. Die Weiterbildung entwickelte sich in der DDR und der BRD unterschiedlich. In der DDR startete ab 1974 Weiterbildung, in der BRD erst 1979. Heute werden Weiterbildungen zum Fachapotheker in 10 Gebieten angeboten, Zusatzbezeichnungen können in 8 Bereichen erworben werden. Ein Rezertifizierungsverfahren für Weitergebildete existiert nicht. In vielen EU-Ländern gibt es Pflichtfortbildungen, die meist von Standesorganisationen überwacht werden. Österreich hat 2024 die Fortbildungspflicht eingeführt. In der Schweiz ist neben einer Weiterbildung auch der regelmäßige Fortbildungsnachweis notwendig, um eine öffentliche Apotheke zu leiten. Frankreich und UK haben darüber hinausgehende verpflichtende Revalidierungssysteme, wobei UK die kontinuierliche professionelle Kompetenzentwicklung am umfassendsten umgesetzt hat. Deutschland hat die Chance, die Erfahrungen anderer europäischer Länder zu nutzen, um seine Fort- und Weiterbildung EU-gemäß weiterzuentwickeln.
Erfasst vonDeutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin
Update2025/3
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