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Autor/inSchroth, Christian
TitelWie radikal muss Kinder- und Jugendarbeit angesichts der Klimakatastrophe jetzt sein?
QuelleIn: Deutsche Jugend, 73 (2025) 4, S. 155-162Infoseite zur Zeitschrift
PDF als Volltext  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben; Anmerkungen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0012-0332
DOI10.3262/DJ2504155
SchlagwörterSoziale Rolle; Kind; Klima; Interessenvertretung; Nachhaltigkeit; Transformation; Umweltschutz; Strukturwandel; Außerschulische Jugendbildung; Jugendarbeit; Zukunft; Jugendlicher
AbstractVielen jungen Menschen bereitet die aktuelle Zuspitzung der Klimakrise große Sorgen; sie fühlen sich hilflos und nicht gehört. Zugleich scheint sich die Kinder- und Jugendarbeit der Tragweite des Problems nur teilweise bewusst zu sein und sich auf das Themenfeld der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu beschränken. Diese ernüchternde Diagnose formuliert Christian Schroth im ersten Beitrag. Er weist darauf hin, dass die Weltgesellschaft weiß, was zu tun wäre, dass das Zeitfenster für eine Umsteuerung sich bereits zu schließen beginnt und dass die notwendigen politischen Entscheidungen weitgehend immer noch nicht getroffen sind. In dieser Lage macht er sich als Grundsatzreferent aus einem Bereich, der besonders die verbandliche Jugendarbeit repräsentiert, Gedanken darüber, was aktuell die Aufgabe der Jugendarbeit ist. Über BNE hinaus, so der Autor, sollte die Kinder- und Jugendarbeit aus ihrer gesellschaftlichen Nische heraus viel mehr Wirksamkeit entfalten als bisher, um eine gesellschaftliche Transformation voranzubringen, die zur Abwendung der Klimakatastrophe vonnöten ist. Er umreißt die Potentiale der Jugendarbeit, zur Lösung dieser Aufgabe beizutragen, und er legt ihr nahe, bei diesem Anliegen mehr Radikalität zu wagen.
Erfasst vonDeutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin
Update2025/4
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