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Autor/inBrewster, Elke
TitelBerufliche Resozialisation von Strafgefangenen. Theoretische Herausforderungen und praktische Grenzen der Wiedereingliederung.
Paralleltitel: Vocational resocialization of prisoners. Theoretical challenges and practical limits to rehabilitation.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, (2025) 54, S. 88-96Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818; 2076-2879
DOI10.25656/01:32798
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-327986
SchlagwörterBildung; Bildungsbarriere; Resozialisierung; Ausbildung; Justizvollzugsanstalt; Strafgefangener; Österreich
AbstractZiel der Resozialisierung Erwachsener in Haft sind die Vorbereitung auf die Entlassung und die Vermeidung von Rückfällen. Berufliche Ausbildung und die Stärkung von Sozialkompetenzen sind dabei zentrale Maßnahmen. Die Autorin stellt fest, dass die Ergebnisse der Bildungsmaßnahmen häufig hinter den Erwartungen zurückbleiben. Der Beitrag hinterfragt die theoretischen Grundlagen der Resozialisation und gibt Einblicke in die Praxis, die die Autorin in einer Justizanstalt in Oberösterreich gewonnen hat. Ihre Befragungen zeigen: Personenbezogene Barrieren wie unterschiedliche Erstsprachen und mangelnde Computerkenntnisse oder geringe Motivation aufgrund milieubedingter Sozialisation sind wesentliche Hindernisse bei der Wiedereingliederung. Darüber hinaus misstrauen Strafgefangene oft dem Ausbildungspersonal. Auch gibt es institutionelle Barrieren: Die Lernenden empfinden Praxisanteile der Berufsausbildung als eintönig oder die didaktische Kompetenz der Lehrenden als unzureichend, um auf ihr Lernniveau einzugehen. Als Lösungsansätze schlägt die Autorin eine differenzierte Bedarfsermittlung und Lehrmethodik sowie eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit vor. (DIPF/Orig.).

The goal of the resocialization of adults in prison is to prepare them for their release and the avoidance of relapses. Vocational training and the improvement of social skills are key. The author notes that the results of educational measures frequently fall short of expectations. The article analyzes the theoretical foundations of resocialization and provides insight into its practice as obtained by the author in a correctional facility in Upper Austria. Her interviews and surveys show that individual barriers such as different first languages and a lack of computer skills or low motivation due to the prisoner's socialization are the main obstacles to rehabilitation. In addition, prisoners often do not trust the instructor. There are also institutional barriers: Learners find parts of the vocational training to be monotonous or the instructors' didactic skills to be inadequate for responding to their level of learning. As potential solutions, the author suggests a thorough learning needs analysis and teaching methodology as well as greater interdisciplinary cooperation. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2025/3
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