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Autor/inHartmann, Susanne
TitelBindungsqualität und Erziehungsverhalten. Zusammenhänge vor dem Hintergrund der mittleren Kindheit und ihrer Rubikon-Phänomene.
Gefälligkeitsübersetzung: Attachment quality and parenting behavior. Interrelations against the background of middle childhood and its Rubicon phenomena.
QuelleBerlin: Logos-Verlag (2020), 230 S.Verfügbarkeit 
Dissertation, Alanus Hochschule, Fachbereich Bildungswissenschaft, 2019.
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Verlagsangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN978-3-8325-4955-8
SchlagwörterErziehung; Bindungsverhalten; Elternverhalten; Frühkindliche Erfahrung; Mutter-Kind-Beziehung; Kindheit; Kind; Entwicklung
AbstractMit Blick auf den Aspekt Bindungssicherheit lassen sich die ersten Bindungserfahrungen eines jungen Menschen als prägend erachten. Sie beeinflussen sein späteres Bindungsverhalten sowie seinen Umgang mit Umbruchsituationen bzw. Wendepunkten physischer, psychischer und kognitiver Entwicklungsprozesse. So resultiert z. B. nicht zuletzt die mittlere Kindheit aus einer dynamischen, endogenetisch determinierten Traumatisierungskrise, wobei in der Regel typische Phänomene in Erscheinung treten. Die vorliegende Dissertationsschrift fokussiert die Frage, inwieweit sich ein Beziehungsverhältnis zwischen elterlichem Erziehungsverhalten bzw. elterlichen Bindungsrepräsentationen und deren möglichen Auswirkungen auf die zukünftigen Arbeitsmodelle Heranwachsender vor dem Hintergrund der mittleren Kindheit abbilden lässt. Daher werden zunächst bindungstheoretische sowie entwicklungspsychologische Aspekte dieses hochsensiblen Entwicklungszeitraums zwischen der frühen Kindheit und der Pubertät im Kontext ihres wissenschaftlichen Diskurses verortet. In diesem Zusammenhang wird ein Blick auf die anthroposophische Literatur sowie die Waldorfpädagogik und seinen Begründer Rudolf Steiner geworfen, der diese Zeitspanne der mittleren Kindheit als "Rubikon" bezeichnete. Anhand von acht exemplarischen Fallstudien wird sodann die komplexe Thematik des Mutter-Kind-Verhältnisses bzw. der Zusammenhang zwischen dem kindlichen Bindungsverhalten und dem mütterlichen Erziehungsstil dargestellt. Dabei interessieren Hinweise auf das Primarbezugssystem der Acht- bis Zwölfjährigen, d. h., inwieweit sich Ausprägungen frühkindlicher Bindungsqualität in den Phänomenen der mittleren Kindheit widerspiegeln. In Hinsicht auf Möglichkeiten, mittels Bindungsdiagnostik Vorhersagen in Bezug auf entwicklungsbedingte Irritationen und Ablösungsimpulse zu wagen, ließen sich in diesem Kontext einige wesentliche Faktoren herausarbeiten. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2020/4
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