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Autor/inn/enKessels, Ursula; Nishen, Anna K.; Schieck, Diana
TitelSegregation und Zugehörigkeitsgefühl in heterogenen Klassen.
Gefälligkeitsübersetzung: Segregation and sense of belonging in heterogeneous classes (DeepL).
QuelleAus: Hagenauer, Gerda (Hrsg.); Raufelder, Diana (Hrsg.): Soziale Eingebundenheit. Sozialbeziehungen im Fokus von Schule und LehrerIinnenbildung. Münster: Waxmann (2021) S. 99-112Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8309-4266-5; 978-3-8309-9266-0
SchlagwörterGruppenzugehörigkeit; Soziale Identität; Zugehörigkeit; Soziale Integration; Schüler; Verbundenheit; Gruppe (Soz); Mitgliedschaft
AbstractIm vorliegenden Beitrag wird fokussiert, wie die soziale Eingebundenheit und das Zugehörigkeitsgefühl von Kindern und Jugendlichen in heterogenen Klassen mit der jeweiligen Mitgliedschaft in den Heterogenitätskategorien (z.B. Geschlecht, ethnische Herkunft, Religion) zusammenhängen. Es wird theoretisch abgeleitet, inwiefern Ingroup- und Outgroup-Differenzierungen für Kinder und Jugendliche identitätsstiftend und selbstwertsteigernd sind, wobei allerdings die positiven Effekte des Zugehörigkeitsgefühls zur eigenen Ingroup mit der Abwertung von Outgroups einhergehen können. Auch kann die Zugänglichkeit der Ingroup-Mitgliedschaft variieren und ist entsprechend nicht für alle Personen oder in allen Situationen gleichermaßen bedeutsam. Aktuelle Befunde zur Homophilie von Peer-Netzwerken hinsichtlich Geschlecht, Herkunft und Religion belegen insgesamt jedoch die Segregation von Klassenverbänden entlang dieser sozialen Gruppenzugehörigkeiten. Zudem ist auch das subjektive Gefühl, ein respektiertes und wertgeschätztes Mitglied der Klasse oder Schule zu sein (Zugehörigkeitsgefühl), mit diesen Heterogenitätskategorien assoziiert. Mitglieder negativ stereotypisierter Gruppen fühlen sich der Schule oft weniger zugehörig. Abschließend wird diskutiert, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um der Segregation in homogene Netzwerke und dem geringeren Zugehörigkeitsgefühl von unterrepräsentierten Gruppen entgegenzuwirken. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2025/1
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