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Autor/inn/enWettstein, Alexander; Scherzinger, Marion
TitelSoziale Interaktionen als Grundbaustein der Beziehung zwischen Lehrperson und Schüler*innen.
Gefälligkeitsübersetzung: Social interactions as a foundation of the teacher-student relationship.
QuelleAus: Hagenauer, Gerda (Hrsg.); Raufelder, Diana (Hrsg.): Soziale Eingebundenheit. Sozialbeziehungen im Fokus von Schule und LehrerIinnenbildung. Münster: Waxmann (2021) S. 129-142Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8309-4266-5; 978-3-8309-9266-0
SchlagwörterEinstellung (Psy); Verhalten; Zwischenmenschliche Beziehung; Grundschule; Lehrer; Lehrer-Schüler-Interaktion; Schüler; Unterricht; Qualität
AbstractDie Lehrer-Schüler-Beziehung ist eine wichtige Grundlage für Lehr-Lern-Prozesse. Sie entsteht durch die täglichen Interaktionen und Erfahrungen im Unterricht. Bisher kaum erforscht ist, wie globale Einschätzungen dieser Beziehung (etwa "Ich mag meine Lehrperson"; Makroebene) mit den unterrichtlichen Interaktionen (Mikroebene) zusammenhängen. Es wird eine Studie vorgestellt, welche diesen Zusammenhang anhand von Beobachtungs- und Fragebogendaten näher untersucht. Dazu wurden videografierte Lektionen von 16 Lehrpersonen fünfter und sechster Primarschulklassen mit "State Space Grids" analysiert. Mit dieser Methode können die Interaktionen während einer Lektion grafisch dargestellt und ausgewertet werden. Der Zusammenhang zwischen den mikrogenetischen Ergebnissen und den Fragebogeneinschätzungen wurde mittels Korrelationsanalysen überprüft. Dabei wurde ermittelt, dass die globale Beziehungseinschätzung der Schülerinnen und Schüler stärker mit den im Unterricht ablaufenden Lehrer-Schüler-Interaktionen korrelierte als die der Lehrpersonen. Eine negative Beziehungseinschätzung hing mit gegenseitig unfreundlichem Verhalten im Unterricht zusammen. Wichtig für Lehrpersonen war, sich in kritischen Interaktionen nicht reziprok negativ zu verhalten. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2025/1
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