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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enZumbach, Jelena; Oster, Anna
TitelElterliche Erziehungsfähigkeit: Definitionen, Indikatoren und Erfassungsmöglichkeiten.
Gefälligkeitsübersetzung: Parenting capacity: Definitions, indicators, and ways of assessment.
QuelleIn: Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 49 (2021) 1, S. 37-50
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1422-4917; 1664-2880
DOI10.1024/1422-4917/a000770
SchlagwörterBegriff; Fertigkeit; Psychologische Messung; Psychologisches Gutachten; Eltern; Zivilrecht; Bedarfsanalyse
AbstractErziehungsfähigkeit ist ein vielseitig verstandener Begriff, der sich auf die elterliche Fähigkeit zur Erfüllung kindlicher Bedürfnisse bezieht. Die Beurteilung der Erziehungsfähigkeit ist ein entscheidender Aspekt in Kinderschutzfragen und oft wesentliche Aufgabe bei psychologischen Begutachtungen in familienrechtlichen Verfahren. Problematisch ist jedoch, dass trotz der Relevanz des Konstrukts der Erziehungsfähigkeit als Einflussfaktor auf die kindliche Entwicklung sowie der regelmäßigen Verwendung des Begriffs in normativen Rechtsentscheidungen in der psychologischen Literatur kaum Einigkeit über die Begriffsdefinition besteht. Das erste Ziel dieser Übersichtsarbeit besteht in der Identifikation, Analyse und Systematisierung nationaler und internationaler Definitionen der Erziehungsfähigkeit sowie zugeordneter Indikatoren. In einer umfassenden Literaturrecherche wurden die Arbeiten von zwölf Autorinnen und Autoren in die Analyse einbezogen. Insgesamt wurden 58 Indikatoren der Erziehungsfähigkeit identifiziert. Hieraus ergab sich eine Systematisierung in 29 unterschiedliche Indikatorengruppen. Das zweite Ziel der Übersichtsarbeit besteht in der Identifikation deutschsprachiger Verfahren, die das Konstrukt der Erziehungsfähigkeit und deren Einschränkung diagnostisch erfassen. Im deutschsprachigen Raum existiert kein Verfahren, welches explizit benennt, das Konstrukt der Erziehungsfähigkeit zu messen. Es wurden fünf Verfahren identifiziert, die inhaltlich verwandte Konstrukte erfassen. Die Verfahren werden hinsichtlich ihrer psychometrischen Güte bewertet. Die diagnostische Relevanz der identifizierten Definitionen und Indikatoren sowie der Einsatz der dargestellten Verfahren im Rahmen der familienrechtspsychologischen Begutachtung werden diskutiert. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2025/1
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