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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enWalter, Lena P.; Göldel, Julia M.; Warschburger, Petra
TitelDie protektive Rolle von Selbstregulation für die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Jugendlichen mit einer chronisch körperlichen Erkrankung.
Gefälligkeitsübersetzung: The protective role of self-regulation for HRQOL of adolescents with a chronic physical health condition.
QuelleIn: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 73 (2024) 4, S. 311-330Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0032-7034; 2196-8225
DOI10.13109/prkk.2024.73.4.311
SchlagwörterSelbstregulation; Krankheit; Chronische Krankheit; Gesundheit; Lebensqualität; Schutzfaktor
AbstractEine chronische körperliche Erkrankung geht mit einer Vielzahl an Anforderungen einher und schränkt die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQOL) der Betroffenen ein. Um die Anforderungen der chronischen Erkrankung erfolgreich bewältigen zu können, spielt die Selbstregulation eine zentrale Rolle. Im Sinne eines ressourcenzentrierten Ansatzes war es das Ziel der vorliegenden Studie, den moderierenden Effekt der Selbstregulation auf den Zusammenhang zwischen Krankheitsschwere und HRQOL zu untersuchen. Hierzu wurden über drei Patientinnen- und Patientenregister 498 Jugendliche mit Mukoviszidose, juveniler idiopathischer Arthritis oder Typ-1-Diabetes im Alter von 12-21 Jahren (M = 15.43, SD = 2.07) zu zwei Messzeitpunkten (T1 und T2, im Abstand von einem Jahr) befragt. Erfasst wurde die subjektive Krankheitsschwere, die Selbstregulation (Brief Self-Control-Scale) und die HRQOL (DISABKIDS Chronic Generic Measure). Im Querschnitt zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang der subjektiven Krankheitsschwere und der Selbstregulation mit der HRQOL. Prospektiv und unter Kontrolle der HRQOL zu T1 sagte die Krankheitsschwere lediglich die emotionsbezogene HRQOL zu T2 vorher; die Selbstregulation erwies sich als Prädiktor für die HRQOL Subskalen Unabhängigkeit, Emotion, Inklusion, Exklusion und Behandlung. Es zeigte sich zudem ein signifikanter Moderationseffekt der Selbstregulation auf den Zusammenhang zwischen Krankheitsschwere und emotionsbezogener HRQOL. Unsere Ergebnisse unterstreichen den positiven Einfluss von Selbstregulation auf die Lebensqualität, auch im Kontext chronischer Erkrankungen, und stellen einen Ansatzpunkt für Prävention und Intervention dar. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2025/1
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