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InstitutionBundesagentur für Arbeit / Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung
TitelFachkräfteengpassanalyse 2023.
[Stand:] Juni 2024.
QuelleNürnberg (2024), 22 S.
PDF als Volltext kostenfreie Datei  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
ReiheBerichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit
Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Monografie
SchlagwörterBundesland; Arbeitskräfteangebot; Arbeitskräftebedarf; Arbeitskräftemangel; Arbeitsmarktentwicklung; Berufsgruppe; Mangelberuf; Qualifikation; Fachkraft; Regionaler Vergleich; Deutschland
AbstractIm Jahr 2023 hatten laut IAB-Stellenerhebung die Betriebe durchschnittlich 1,7 Millionen offene Stellen. Der überwiegende Teil der offenen Stellen - rund drei Viertel richtete sich dabei an Personen mit einer vorhandenen Berufsausbildung bzw. einem Hochschulabschluss. Demgegenüber standen rund 4,4 Millionen Menschen, die im Jahresdurchschnitt 2023 entweder als arbeitslos gezählt wurden oder z.B. aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung bzw. Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme als arbeitsuchend, aber nicht als arbeitslos galten. Der überwiegende Teil der Arbeitsuchenden (2023: 55 Prozent) verfügte über keine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Zahl der insgesamt verfügbaren Arbeitskräfte übersteigt die Zahl der offenen Stellen damit nach wie vor deutlich. Eine offene Stelle ist aber nicht zwingend mit einem Mangel gleich zu setzen. Vielmehr sind offene Stellen auch Ausdruck eines funktionierenden dynamischen Arbeitsmarktes, auf dem Nachfrage und Angebot zusammenkommen. Erst wenn freie Stellen längere Zeit nicht besetzt werden können, kann von Engpässen oder gar einem Mangel an passenden Arbeits- bzw. Fachkräften gesprochen werden. Derzeit gibt es keine Belege für einen allgemeinen Arbeitskräftemangel im oben beschriebenen sinne, das verfügbare Arbeitskräfteangebot übersteigt die Nachfrage nach Arbeitskräften in etlichen Berufen deutlich. Insbesondere das Angebot an Arbeitskräften ohne abgeschlossene Berufsausbildung übersteigt bei Weitem die Zahl der offenen Stellen mit geringen Qualifikationsanforderungen. Jedoch zeigt sich auf dem Teilarbeitsmarkt für Fachkräfte seit Jahren eine starke Verknappung, was sich in einer stabil hohen zahl an Engpassberufen widerspeigelt. In einer Reihe von Berufen (beispielsweise in der Pflege) gibt es seit Jahren einen flächendeckenden Fachkräftemangel. Auch in vielen Regionen (bspw. in Süddeutschland) dürfte bei einer Arbeitslosenquote von rund 2 Prozent Vollbeschäftigung vorliegen. Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2018-2023.
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2025/1
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