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Autor/inLeiß, Judith
TitelInklusionsorientierte und diskriminierungskritische Deutschdidaktik(en).
Mai-Anh Bogers Theorie der trilemmatischen Inklusion als metatheoretischer Rahmen für eine produktive Verortung und Verknüpfung deutschdidaktischer Ansätze.
Gefälligkeitsübersetzung: Inclusion-oriented and discriminination-critical German didactics: Mai-Anh Boger´s theory of trilemmatic inclusion as meta-theoretical framework facilitating productive comparisons between different approaches. Mai-Anh Bogers Theorie der trilemmatischen Inklusion als metatheoretischer Rahmen für eine produktive Verortung und Verknüpfung deutschdidaktischer Ansätze.
QuelleIn: Didaktik Deutsch, 29 (2024) 56, S. 23-44Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2751-6792
DOI10.21248/dideu.712
SchlagwörterDeutschunterricht; Antidiskriminierung; Inklusion
AbstractIn der Deutschdidaktik wird mit unterschiedlichen Konzeptualisierungen von Inklusion gearbeitet, die - etwa auf Grund unterschiedlicher ontologischer Prämissen - nicht immer miteinander vereinbar sind. Um die faktische Pluralität der Konzeptualisierungen produktiv zu machen, wäre es sinnvoll, die ontologischen Prämissen der unterschiedlichen Ansätze offenzulegen. Die Sichtung einschlägiger Publikationen zeigt jedoch, dass dies kaum geschieht. Der Beitrag zielt darauf ab, eine entsprechende deutschdidaktisch perspektivierte Theoretisierung des Inklusionsdiskurses voranzutreiben und dabei die politische Dimension von Inklusion als Antidiskriminierungsprojekt in den Fokus zu rücken. Als metatheoretische Grundlage dient die aus der Pädagogik stammende Theorie der trilemmatischen Inklusion von M.-A. Boger. Ihre Applikation auf die Deutschdidaktik erleichtert nicht nur die Beschreibung von Potenzialen und blinden Flecken unterschiedlicher inklusionsorientierter bzw. diskriminierungskritischer Ansätze sowie die Kommunikation über Spannungslinien zwischen ihnen. Sie kann auch als Heuristik dienen, um innovative Wege der Verknüpfung zwischen verschiedenen Ansätzen der theoretisch-konzeptuellen wie auch der empirischen Forschung aus dem Bereich Deutschdidaktik und Inklusion zu identifizieren.

In German didactics, conceptualizations of inclusion and anti-discrimination vary to a great extent and are not always compatible with each other - often due to differing ontological premises. To make this factual plurality of conceptualizations productive, it would be useful to disclose the underlying ontological premises of the different approaches. However, the review of relevant, inclusion-oriented publications shows that this hardly happens. Therefore, this paper aims at promoting the theorization of the discourse of inclusion from a German didactics perspective, focusing on the political dimension of inclusion in terms of an anti-discrimination project. The Theorie der trilemmatischen Inklusion by M.-A. Boger, which originated in pedagogy, serves as a meta-theoretical basis. Its application to German didactics not only facilitates the identification of potentials and blind spots of different inclusion-oriented or discrimination-critical approaches as well as communication about lines of tension between them. It can also serve as a heuristic to identify innovative ways of linking different approaches of theoretical-conceptual as well as empirical research in the field of German didactics and inclusion.
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main (extern)
Update2025/1
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