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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inMaskos, Rebecca
TitelAbleism und das Ideal des autonomen Fähig-Seins in der kapitalistischen Gesellschaft.
QuelleIn: Zeitschrift für Inklusion, 10 (2015) 2Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1862-5088
SchlagwörterSelbstbestimmung; Subjekt (Phil); Diskriminierung; Kapitalismus; Neoliberalismus; Behinderter Mensch
AbstractAbleism bezeichnet eine Form der Beurteilung Einzelner hinsichtlich ihrer körperlichen, geistigen und psychischen Fähigkeiten und Funktionen: Personen werden damit auf ihren Körper reduziert und zu Stellvertreter*innen einer vermeintlichen Gruppenidentität. So ist Ableism die treffendere Bezeichnung für etwas, das sonst oft vereinfacht Behindertenfeindlichkeit genannt wird. Das Konzept öffnet den Blick auf die Kontingenz von Körperbewertungen: Was in dem einen Gesellschaftskontext durch Hilfsmittel oder kulturelle Akzeptanz ausgeglichen und 'normalisiert' werden kann, bleibt in anderen als Behinderung bestehen. So ist Ableism auch ökonomisch situiert - die Fähigkeiten von Personen und ihre Einbettung in vorhandene Ressourcen entscheiden über die Anerkennung als Subjekt. Umgekehrt erscheint der Verlust der Verwertbarkeit als existentielle Bedrohung für die sich als "fähig" und autonom verstehende Subjekte. Deren Kampf gegen diese Bedrohung führt zu Abgrenzungsprozessen gegenüber den als behindert Markierten und mündet wiederum in ableistische Diskurse. Der Beitrag diskutiert die Bedeutung dieser Diskurse für die Etablierung von kollektiven sozialen Identitäten und der sozialen Positionierung von Subjekten in den kulturellen und ökonomischen Verhältnissen in der Gegenwartsgesellschaft.
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main (extern)
Update2024/3
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