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Autor/inn/enSpitzer, Carsten; Lübke, Laura; Müller, Sascha; Knorr, Stefanie; Flemming, Eva
TitelSelbstberichtete Kindesmisshandlungen im Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland.
Gefälligkeitsübersetzung: Comparison of self-reported childhood maltreatment between East and West Germany.
QuelleIn: Psychiatrische Praxis, 50 (2023) 6, S. 308-315
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0303-4259; 1439-0876
DOI10.1055/a-2042-2289
SchlagwörterSoziokultureller Faktor; Gedächtnis; Psychische Misshandlung; Trauma (Psy); Sozialisation; Kindesmisshandlung; Kindesvernachlässigung; Interkulturelle Differenz; Trauma (Med); Regionaler Unterschied
AbstractZiel der Studie: Das sozioökologische Modell betont die Relevanz politischer, kultureller und ökonomischer Sozialisationseffekte für die Prävalenz von Kindesmisshandlungen. Diese werden durch einen Vergleich von Kindesmisshandlungen zwischen ost- und westdeutschen Probanden, die vor der Wende volljährig wurden, untersucht. Methodik: Eine bezüglich Alter, Geschlechtsverteilung und Einkommen repräsentative Allgemeinbevölkerungsstichprobe wurde zu Kindesmisshandlungen befragt. Ergebnisse: Von 507 rekrutierten Probandinnen und Probanden gaben 114 (22,5 %) an, in der DDR sozialisiert worden zu sein, 393 (77,5 %) sind in der BRD groß geworden. Die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer, die mindestens bis zu ihrer Volljahrigkeit in der DDR gelebt haben, berichteten signifikant weniger emotionalen Missbrauch als diejenigen, die in der BRD aufgewachsen sind. Bezüglich aller anderen Misshandlungsformen zeigten sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den ost- und westdeutschen Probanden. Schlussfolgerung: Die Befunde unterstreichen die Bedeutung von Sozialisations- und Enkulturationseffekten auf das Gedächtnis, die bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigen sind. Auf die Notwendigkeit hochwertiger Replikationsstudien wird hingewiesen. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2024/2
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