Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Butzkamm, Wolfgang; Kasjan, Andreas |
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| Titel | Das mündlich-muttersprachliche Mitteilungsäquivalent: Ein neuer Ansatz für die Bedeutungsvermittlung. Mit Beispielen aus dem Deutschunterricht für Japaner. |
| Quelle | In: Germanistische Linguistik, (2000) 155-156, S. 179-194 |
| Beigaben | Anmerkungen; Literaturangaben |
| Sprache | deutsch; japanisch; englische Zitate |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0072-1492 |
| Schlagwörter | Transfer; Methodik; Deutsch als Fremdsprache; Semantisierung; Wortschatzarbeit; Bedeutung; Japan |
| Abstract | Die Autoren diskutieren in ihrem Beitrag Prinzipien und Nützlichkeit der muttersprachlichen Bedeutungsvermittlung, bei der sie drei Hauptprinzipien unterscheiden: 1. Das Prinzip der Wirkungsäquivalenz, nach dem das muttersprachliche Mitteilungsäquivalent das Textverstehen am besten und schnellsten erfüllt. Das Mitteilungsäquivalent ist dabei meist ein Satzäquivalent. 2. Das Prinzip der formalen Transparenz und die Technik der wörtlichen Spiegelung der fremden Struktur in der Muttersprache fördert die Einsicht in die lexikalischen Strukturbesonderheiten der Zielsprache. 3. Nach dem Prinzip der Anknüpfung sollen die Schüler in ihrer Muttersprache Neues an Bekanntes anbinden. Mit Hilfe dieser muttersprachlichen Erklärungsprinzipien kann auf metasprachliche Erklärungen in der Zielsprache verzichtet werden. Die Illustration der bilingualen Vermittlungstechniken am Beispiel Deutsch als Fremdsprache in Japan soll zeigen, dass diese Prinzipien gerade bei Sprachen mit stark unterschiedlichen Sprachstrukturen greifen. |
| Erfasst von | Informationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg |
| Update | 2024/2 |