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Autor/inn/enHabicht, Isabel M.; Schröder, Martin; Lutter, Mark
TitelFemale advantage in German sociology: Does accounting for the "leaky pipeline" effect in becoming a tenured university professor make a difference?
Gefälligkeitsübersetzung: Chancenvorteil für Frauen in der Soziologie: Berücksichtigung des "Leaky Pipeline"-Effekts bei der Erlangung einer Lebenszeitprofessur in Deutschland.
QuelleAus: Gross, C. (Hrsg.); Jaksztat, S. (Hrsg.): Career Paths Inside and Outside Academia (=Soziale Welt. Special Edition 26). (2024) S. 407-456
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; gedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7489-2559-0; 978-3-8487-8181-2
DOI10.5771/9783748925590-407
SchlagwörterSoziale Ungleichheit; Frau; Arbeitsmarktchance; Beruf; Berufsverlauf; Berufung; Habilitation; Hochschullehrer; Geschlechtsspezifik; Soziologe; Deutschland
Abstract"Aktuelle Studien, die Publikationen und weitere sichtbare Karrierefaktoren berücksichtigen, zeigen eine höhere Chance für Frauen, Soziologieprofessuren an deutschen Universitäten zu erhalten. In diesem Beitrag replizieren wir eine solche Studie und erweitern diese um zusätzliche Datenerhebungspunkte und Angaben zur Elternschaft. Dies ermöglicht Rückschlüsse auf geschlechtsspezifische Ausstiegsraten aus dem Wissenschaftssystem, die in der ursprünglichen Studie zu einer Überschätzung des Chancenvorteils von Frauen geführt haben könnten. Die Replikation deutet jedoch nicht auf eine Abschwächung des Effekts hin: Cox-Regressionen zeigen, dass Frauen eine um 48 Prozent höhere Chance auf eine Lebenszeitprofessur haben, wenn Elternschaft berücksichtigt wird. Weitere Ergebnisse zeigen, dass Frauen häufiger ohne Promotionsabschluss die Wissenschaft verlassen (Pre-Doc-Phase), während Männer häufiger in der Post-Doc-Phase die Wissenschaft verlassen. Diese geschlechtsspezifischen Ausstiegsraten tragen allerdings nicht zur Erklärung des Chancenvorteils von Frauen bei der Berufung auf eine Lebenszeitprofessur bei." Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2013-2019 (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos).

"Recent studies, controlling for publications and other observable career signals, suggest that women have a higher chance of becoming tenured sociology professors in German universities than men. In this paper, we replicate one such study using the same data, plus two follow-up waves, as well as new data on parenthood. This allows us to consider gender-specific leaving rates, which may have led to an overestimation of female advantage in the original study. However, the replication does not indicate a lower female advantage. On the contrary, Cox regressions show that women have a 48 percent higher chance of obtaining a tenured professorship once parenting is additionally controlled for. Further findings reveal that women leave academia predominantly at the predoc stage, while men leave academia more often at the postdoc stage. This, however, is not a relevant explanation for why women have a higher chance than men of obtaining tenure." The study refers to the period 2013-2019 (Author's abstract, IAB-Doku, © Nomos).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2024/2
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