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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enRatzlaff, Olaf; Mauermeister, Sylvi; Erdmann, Melinda
TitelDie Ausdifferenzierung individueller Studienverläufe.
QuelleAus: "Transformation der Gesellschaft - Transformation der Wissenschaft". 14. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Forschungsbeiträge. Berlin: DUZ Verlags- und Medienhaus (2019) 13 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterDeutschland
AbstractIn den vergangenen zwei Dekaden gewannen ökonomische Prämissen wie Effizienz, Effektivität und Wettbewerb bei der bildungspolitischen Steuerung von Hochschulen immer größere Bedeutung (u.a. Tieben 2016). Dieser Fokus hatte unter anderem zur Folge, dass sich das Verständnis von erfolgreichen Studienverläufen aus institutioneller und aus individueller Perspektive veränderte und, so die rahmende These dieses Beitrags und seiner drei Teilstudien, zunehmend auseinanderdriftet. Aus institutioneller Perspektive gilt bereits das Verlassen eines Fachs oder einer Hochschule als verlorene Investition, entsprechend wird auch ein Studien- oder Hochschulwechsel als Studienabbruch gedeutet (u.a. Spiess 1999). Für die Individuen haben sich durch den erhöhten Wettbewerb unter den Hochschulen die Rahmenbedingungen der Studienwahl in den vergangenen Jahren jedoch so verändert, dass das heterogene Angebot von Studiengängen die Wahrscheinlichkeit, "sich zu verwählen", und die Möglichkeit, Studienentscheidungen zu korrigieren, erhöht haben dürfte (Schröder 2015). Die Folgen der Ausdifferenzierung auf das individuelle Studierverhalten sind in der aktuellen Hochschulforschung, die vor allem der institutionellen Perspektive gerecht wird, noch wenig beleuchtet. Ziel des Beitrags ist es somit, die institutionelle Sicht auf Studienverläufe und den Studienabbruch um die individuellen Perspektive zu erweitern und zu zeigen, welche Implikationen sich daraus für die Hochschulforschung und die Gestaltung von Maßnahmen zur Prävention von Studienabbrüchen ergeben können. (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2021/4
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