Literaturnachweis - Detailanzeige
Autor/in | Müller, Carsten |
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Titel | Eine systematische Übersicht und Meta-Analyse von Querschnittsstudien zum Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit bei Studierenden. |
Quelle | Aus: Göring, Arne (Hrsg.); Mayer, Jan (Hrsg.); Jetzke, Malte (Hrsg.): Sport und Studienerfolg. Analysen zur Bedeutung sportlicher Aktivität im Setting Hochschule. Göttingen: Univ.-Verl. Göttingen (2020) S. 87-114
PDF als Volltext |
Sprache | deutsch |
Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
ISBN | 3-86395-466-1; 978-3-86395-466-6 |
DOI | 10.17875/gup2020-1337 |
Schlagwörter | Bildung; Metaanalyse; Querschnittuntersuchung; Bewältigung; Erfolg; Leistungsfähigkeit; Psychische Gesundheit; Stressbewältigung; Geist; Bewegungsaktivität; Bewegungsverhalten; Sport; Sportsoziologie; Training; Studium; Universität; Forschungsstand; Hochschule; Student |
Abstract | Ein Studium an einer Hochschule oder Universität stellt junge Menschen in kürzester Zeit vor viele neue und auch große Herausforderungen. Soziale Kontakte aus der Schulzeit fallen teilweise weg, das neue Umfeld erfordert ein anderes Zeit- und Finanzmanagement, das Lernverhalten muss angepasst werden und eventuell befindet sich dann auch noch der neue Wohnort weit weg von der Familie. Dies sind alles Faktoren, die schnell in eine psychologische Stresssituation münden können und den Studienerfolg sehr negativ beeinflussen können. Depressive Symptome, Angststörungen und ein verstärktes Stresserleben in dieser Zeit wurden in diversen Studien bereits nachgewiesen. Zudem zeigen wissenschaftliche Erhebungen, dass das Risiko für psychische Erkrankungen bei Studentinnen und Studenten im Vergleich zu Erwerbstätigen ihrer Altersgruppe höher ist und junge Menschen nur teils eine Coping-Strategie für die Stressbewältigung anwenden. Auf der Basis dieser Erkenntnisse nimmt die Relevanz für Bewältigungsstrategien und das Gesundheitsverhalten von Studentinnen und Studenten im Bereich der Verhältnisprävention zu. Verf. untersucht in diesem Beitrag das stressregulative, antidepressive sowie anxiolytische Potenzial von körperlicher Aktivität als Coping-Strategie. Dafür analysiert Verf. insgesamt 18 internationale Querschnittsstudien - Die ausgewählten Studien mussten mindestens 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben, den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und einer psychologischen Variablen thematisieren sowie weitere Kriterien erfüllen, weswegen unter anderem Interventions- und Übersichtsstudien nicht einbezogen worden sind. (Hollstein). (BISp). |
Erfasst von | Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Bonn |
Update | 2021/3 |