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Autor/inn/enTorka, Marc; Revuelta Nohl, Diego; Richter, Maren; Kressin, Lisa; Paladines, Marco; Düz, Fidan; Sazkeser, Semih; Suckow, Silvio; Paasch, Michael
Sonst. PersonenTorka, Marc (Hrsg.)
InstitutionWissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
TitelDisziplinäre Sozialisation in die Wissenschaft.
Fallstudien einer Lehrforschung.
QuelleBerlin (2015), 128 S.
PDF als Volltext kostenfreie Datei  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
ReiheDiscussion papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. SP III. 2015-602
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monografie
SchlagwörterPromotion; Abbruch; Deutschland
AbstractDieses Diskussionspapier präsentiert und reflektiert die Ergebnisse aus der Lehrforschung "Sozialisation in die Wissenschaft. Ausbildung und Betreuung von Promovierenden", das im Winter- und Sommersemester 2013/2014 am Institut für Sozialwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin vom Herausgeber durchgeführt wurde. Die zentrale Forschungsfrage der Lehrforschung war, auf welche Weise Promovierende in unterschiedlichen Disziplinen in die Wissenschaft sozialisiert werden. Dabei gingen die Autoren von einem engen Zusammenhang zwischen den spezifischen Sachfragen einer Disziplin, ihrer Alltagsorganisation und den tatsächlich praktizierten Formen der Promotionsbetreuung aus. Wir nahmen zudem an, dass die disziplinären Sozialisationsweisen zu den gegenwärtig neu entwickelten Organisationsweisen der Promotion (z.B. Graduiertenschulen) in Spannung geraten können, wenn sie nicht hinreichend berücksichtigt werden. Neben dem Erkenntnisgewinn zu dieser Thematik war ein weiteres Ziel der Lehrforschung die Sozialisation von Studierenden in die Wissenschaft. Studierende sollten die Praktiken der Sozialforschung nicht nur über Bücher kennenlernen, sondern sich über die eigene Erhebung und Auswertung von Daten im Team praktisch aneignen können. Vom Feldzugang, über die Teamkoordination, die fallspezifische Methodenverwendung bis zur materialnahen Hypothesenentwicklung konnten sie sich auf den verschiedensten Ebenen an den praktischen Unwägbarkeiten der Forschung austesten. Inwiefern das Zusammenbinden von Lehre und Forschung ein wichtiges Element in der Gestaltung sozialwissenschaftlicher Studiengänge sein kann, wird eingangs reflektiert. Anschließend werden vier Einzelstudien der Feldarbeit vorgestellt. Darin entwickeln die Studierenden ein Konzept zur Erhebung von Promotionsabbrüchen (Kapitel II), rekonstruieren Sozialisationsprozesse in der Mikrobiologie (Kapitel III), in der Ökonomie (Kapitel IV) sowie in den Professionen Medizin und Ingenieurwissenschaft (Kapitel V). In allen - sehr verschieden organisierten - Disziplinen ist die intellektuelle Selbständigkeit von Promovierenden ebenso wichtig wie ihre Ausrichtung auf das Forschungsprogramm der Betreuenden. Hieraus entsteht eine strukturelle Spannung zwischen Autonomie und Kontrolle in der Promotionsbetreuung. Inhalt: I. Torka, Marc: Wissenschaftliche Sozialisation als theoretische, praktische und institutionelle Herausforderung. - II. Revuelta Nohl, Diego/Richter, Maren: Scheitern als Normalfall. Determinanten des Abbruchs von Promotionen. - III. Kressin, Lisa/Paladines, Marco: Promovieren und Betreuen in der Naturwissenschaft. Eine Arbeitsgruppe der Mikrobiologie. - IV. Düz, Fidan/Sazkeser, Semih: Promovieren und Betreuen in den Sozialwissenschaften. Ein regionales Netzwerk der internationalen Ökonomie. - V. Suckow, Silvio/Paasch, Michael: Promovieren und Betreuen in Professionen. Ingenieurwissenschaften und Medizin. - VI. Anhang (Fragebogen) (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2015/4
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