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Autor/inTervooren, Anja
TitelTanz der Gefühle.
Bildungsprozesse in der Gleichaltrigengruppe.
Paralleltitel: The dance of emotions.
QuelleAus: Frevert, Ute (Hrsg.); Wulf, Christoph (Hrsg.): Die Bildung der Gefühle. Wiesbaden: Springer VS (2012) S. 81-95
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ReiheZeitschrift für Erziehungswissenschaft. Sonderheft. 16,2012
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISSN1434-663X
ISBN3-531-18403-2; 978-3-531-18403-6
DOI10.1007/s11618-012-0294-8
SchlagwörterBeobachtung; Non-formale Bildung; Emotion; Emotionale Entwicklung; Adoleszenz; Ethnographie; Peer Group; Popkultur; Tanz; Sozialpädagogik; Freizeitverhalten; Jugendkultur; Mädchen; Berlin; Deutschland
AbstractIn der Adoleszenz spielt die Peergroup eine besondere Rolle, um Formen von Welt- und Selbstverhältnissen zu erproben. Am Beispiel einer Gruppe befreundeter Mädchen wird die Bildung der Gefühle bezogen auf das Ereignis eines Tanzauftritts vor jugendlichem Publikum auf der Grundlage eines ethnographischen Designs analysiert. Bildungstheorie ebenso wie die theoretisch fundierte empirische Bildungsforschung haben sich bislang wenig mit dem Thema der Gefühle auseinandergesetzt. Eine Theorie der Gefühle bildet jedoch gerade den entscheidenden theoretischen Baustein, um die Ambivalenzen im Bildungsprozess aufzuzeigen, den das Subjekt zum einen aktiv verfolgt und dem es zum anderen ausgeliefert ist. Gefühle, die als Widerfahrnis definiert werden, das Körper und Geist gleichzeitig betrifft, werden in der Peergroup, die Rahmen, Werkzeuge und ästhetische Formen bereitstellt, kontinuierlich angeeignet, modelliert und transformiert. Die Peergroup bietet also einen Spielraum, in dem neue Selbst- und Weltverhältnisse einzelner Subjekte in enger Begleitung Gleichaltriger entstehen können. (DIPF/Orig.).

In adolescence, the peer group is especially important for the exploration of forms of relations between the self and the world. The present study uses an ethnographic design to analyze the formation of emotions among a group of three girls in response to a dance performance to a young audience. Educational theory and theoretically grounded empirical research in education to date have given little attention to emotions to date. Yet a theory of emotion is the key theoretical component that can bring to light the ambiguities in the process of forming emotions, in which the subject takes an active role and at the same time must submit to others and the world. Emotions, which are defined as events to which one is subjected, and which affect body and mind simultaneously, are continuously assimilated, transformed and modeled in peer groups. Peer groups supply the context, tools and aesthetic forms for this process. The peer group offers a space where individual subjects can form new relations with the world with the close support of their peers. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2015/1
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