Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Stecher, Ludwig |
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| Titel | Eckpunkte zur konzeptionellen Beschreibung organisationeller und lebensweltlicher Bildungsprozesse in der Jugendphase. Gefälligkeitsübersetzung: Cornerstones of the conceptional description of organizational and daily educational processes during adolescence. |
| Quelle | Aus: Ecarius, Jutta (Hrsg.); Eulenbach, Marcel (Hrsg.): Jugend und Differenz. Aktuelle Debatten der Jugendforschung. Wiesbaden: Springer VS (2012) S. 107-126
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-531-16858-6 |
| DOI | 10.1007/978-3-531-92088-7_5 |
| Schlagwörter | Erfahrung; Konflikt; Sozialisation; Sozialisationsbedingung; Jugend; Jugendforschung; Bildungswesen; Schulart; Lernen; Konzeption; Lebenswelt; Organisation; Deutschland |
| Abstract | "Der Autor widmet sich in seinem Beitrag einer Thematik der empirischen Bildungsforschung und geht von der Differenzierung nach Angebots-und Nutzungsperspektive aus, die sich auf schulische Lehr-Lern-Prozesse anwenden lässt, jedoch in gewinnbringender Weise ebenso in eine allgemeine Perspektive auf Bildungsprozesse im Jugendalter überführt werden kann. Dazu erfolgt zunächst eine Bestimmung der Spezifika formaler, non-formaler und informeller Bildungskontexte, wobei die ökologische Rahmung, also etwa der Organisationsbezug einer formalen Bildungseinrichtung, ebenso wie die Eigenschaften der jeweiligen 'Anbieter' sowie die Perspektive der lernenden Subjekte einbezogen werden. Der Verfasser hebt den Bedarf an vermittelnden Ansätzen hervor, die eine Vergleichsgrundlage dieser z.T. divergierenden Bildungskontexte liefern können. Zu diesem Zweck wird mit 'Bildungsqualität' ein Konzept aus der Erforschung von Ganztagsschulen auf außerschulische Lernumgebungen ausgeweitet. In ähnlicher Weise ist das Konzept der Bildungspraxis geeignet unterschiedliche individuelle Umgangsformen mit Bildungsangeboten zu relationieren. Gerade hier liegen sozialisationstheoretische Annahmen vor, weil die Wechselwirkung von schulischen Angeboten und Persönlichkeitsgenese in den Blick gerät. In der Aufklärung der Bildungspraxis kommt schließlich auch die Bildungsbiographie ins Spiel. Da in dieser Aufschichtung signifikanter Lernerfahrungen auch informelle Lernkontexte berücksichtigt werden, existieren vielversprechende Anschlussstellen für die Jugendforschung." (Textauszug). |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 2013/4 |