Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Cerepov, E.A. |
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| Titel | Osobennosti dinamiki individual'no-licnostnych svojstv v podrostkovom ontogeneze. Gefälligkeitsübersetzung: Besonderheiten der Dynamik der individuell-persönlichen Eigenschaften in der Ontogenese Jugendlicher. |
| Quelle | In: Teorija i praktika fiziceskoj kul'tury, (2011) 4, S. 51-53 |
| Sprache | russisch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0040-3601 |
| Schlagwörter | Gruppendynamik; Persönlichkeitsmerkmal; Verhaltenspsychologie; Sportpsychologie; Sportpädagogik; Sportsoziologie |
| Abstract | Verf. stellt seine Studie zu den gruppeninternen Verbindungen von individuellen und persönlichen Eigenschaften und ihrer Dynamik bei Jugendlichen mit in der Form unterschiedlichen stabilen Entwicklungen aggressiver Positionen vor. Er arbeitete mit einer Gruppe Jugendlicher (50 Probanden, 12 - 13 Jahre), einer zweiten Gruppe (50 Schüler im Alter von 14 Jahren, von denen 42 von den Schulpsychologen zur Risikogruppe gerechnet wurden, und einer dritten Gruppe mit 50 fünfzehn- bis 16jährigen Schülern.) Die statistische Auswertung von Fragebögen erbrachte folgende Ergebnisse: 1. Das defizitäre Verhältnis im Zusammenwirken "Kind -Erwachsener" kann man als signifikante Entwicklungsbedingungen für deviantes Verhalten bei Jugendlichen kennzeichnen, das eine vertiefte psychologische Erforschung nötig macht; 2. In der mittleren Etappe der Jugendperiode (14 Jahre) wird eine Bruchstelle des ganzheitlichen Prozesses des Zusammenwirkens mit Pädagogen und Eltern in der Form zweier typologischer Varianten des Protest- und Aggressionsverhaltens hyposthenisch und hypersthenisch beobachtet; 3. Spontaneität, Rigidität, Introvertiertheit, Emotionalität des Jugendlichen sind jene Komponenten in der Persönlichkeitsstruktur, die am stärksten wesentlichen Veränderungen in der kurzen Zeit des Erwachsenwerdens unterliegen (von 12 bis 15 Jahren, und zwar bei Schülern mit ausgeprägtem asozialen Verhalten); 4. An dieser Altersgrenze steigt der Komplex von Eigenschaften, die eine hohe suchende Aktivität ausmachen, stark an und fällt dann ab; 5. Dieses Alter scheint am günstigsten für zielgerichtete pädagogische Einwirkungen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und Nivellierung des Verhaltens. Schnürer. |
| Erfasst von | Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Bonn |
| Update | 2012/3 |