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Sonst. PersonenBähr, Ingrid (Hrsg.); Erhorn, Jan (Hrsg.); Krieger, Claus (Hrsg.); Wibowo, Jonas (Hrsg.)
TitelGeschlecht und bewegungsbezogene Bildung(sforschung).
Jahrestagung der dvs-Kommission Geschlechterforschung vom 18. - 20. November 2010 in Hamburg.
Gefälligkeitsübersetzung: Gender and exercise-related (research on) education. Annual conference of the dvs Commission on Gender Studies in Hamburg from November 18 to 20, 2010.
QuelleHamburg: Czwalina Verl. (2011), 140 S.Verfügbarkeit 
ReiheSchriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft. 218
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISSN1430-2225
ISBN978-3-88020-580-2
SchlagwörterBildung; Bildungsforschung; Geschlechterforschung; Kind; Spiel; Schüler; Geschlecht; Bewegung (Motorische); Sport; Sportpädagogik; Sportunterricht; Konferenzschrift; Jugendlicher
Abstract"Bewegung, Spiel und Sport in Bildungskontexten wohnen aufgrund der ihnen eigenen Allgegenwärtigkeit des Körperlichen spezifische Chancen zur Entwicklung von Geschlechtsidentitäten inne. Ein geschlechtersensibler Sportunterricht bietet die Möglichkeit, alltägliche Praxen sensibel zu reflektieren und die genannten Potentiale zu nutzen. Ein solcher Unterricht lässt die Schülerinnen und Schülern die Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur als gesellschaftlich gewordenes, mit spezifischem Sinn und Bedeutungen belegtes und sich potentiell weiterentwickelndes Phänomen erkennen. Bewegungsbezogene Bildung bedeutet in diesem Sinne ganz wesentlich das Erfahren eigenen Sich-Bewegens, das Eingebunden-Sein in das gesellschaftlich Gewordene, aber potentiell auch die Erfahrung des darin Fremdwerdens, des Überschreitens bewegungskultureller Vorentwürfe und des Entwerfens, Explorierens und Aneignens individueller Bewegungspraxen. Für den Umgang mit Geschlecht bedeutet das, dass die in weiten Teilen zweigeschlechtlich konzipierte Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur als etwas Veränderbares erkannt und zur Disposition gestellt wird. Kinder und Jugendliche sollen insofern Mündigkeit erlangen, als sie sich gegenüber den tradierten kulturellen Mustern individuell positionieren. Im Anschluss an diese Überlegungen widmen sich die in diesem Band versammelten Beiträge der Bedeutung bewegungsbezogener Bildung im Hinblick auf Fragen des Geschlechterdiskurses. Eine besondere Berücksichtigung finden dabei Beiträge, die empirische Ansätze und Ergebnisse im Themenfeld präsentieren und/ oder hinterfragen." (Verlagsangabe). Inhalt: Einleitung. Ingrid Bähr, Jan Erhorn, Claus Krieger & Jonas Wibowo: Geschlecht und bewegungsbezogene Bildung(sforschung) (7-10); Hauptvorträge. Hannelore Faulstich-Wieland: Reflexive Koedukation - eine Standortbestimmung (11-12); Christoph Blomberg: Pädagogische Arbeit mit Jungen im und durch Sport (13-30); Anja Tervooren: Bewegung, Geschlecht und Bildungsprozesse. Ethnographische Zugänge (31-32); Gabriele Klein: Bildung als Bewegung? Sozial- und geschlechtertheoretische Überlegungen zu einem bewegungspädagogischen Topos Sportlich aktives Altern - eine Frage des Geschlechts? (33-44); Lehrkräfte und Erzieher/innen zwischen doing und undoing gender. Valerie Kastrup: Geschlechterhierarchien im Schulsport (45-51); Judith Frohn: 'Ja, Mädchen gegen Jungen!' - Zur Dramatisierung und Entdramatisierung von Geschlecht im Grundschulsport (52-58); Ina Hunger: Geschlechtsspezifische Bewegungssozialisation im Kindergartenalter. Zum Problembewusstsein von Eltern und Erzieherinnen (59-65); Bewegungsräume als geschlechtlich strukturierte Lebenswelt? Jan Erhorn: 'Und dann wird es zum Spiel irgendwie' - Geschlechterbeziehungen im Kontext von Bewegung, Spiel und Sport (66-72); Ahmet Derecik: Der Schulhof als sozialer Raum zur Herstellung und Erprobung von Geschlechterverhältnissen (73-78); Christa Zipprich: Aktiv und bewegt ins Leben (79-85); Geschlechter(de)konstruktion im Schulsport. Jonas Wibowo & Ingrid Bähr: Zur Relevanz der Kategorie Geschlecht in unterschiedlichen Settings selbständiger Gruppenarbeit im Sportunterricht (86-92); Geschlechterdarstellungen und Überschreitungen binärer Codes. Monika Roscher: Gender als Erfahrung. Die Überschreitung von weiblich-männlichem Ausdruck im Sport (93-99); Geschlechtersensibilität in gesundheitsthematischen Forschungsfeldern. Wolf-Dietrich Miethling: Unterrichtsbezogene Einstellungen und Belastungswahrnehmungen von Sportlehrerinnen und Sportlehrern - eine vergleichende Analyse (100-105); bettina rulofs, tatiana zueva, claudia combrink, ilse hartmann-tews, johanna schirm, stefanie schulte, thomas wendt & klara brixius: Geschlechtersensibilität in der sportmedizinischen Forschung? Eine inhaltsanalytische Untersuchung von Zeitschriftenabstracts der Jahre 2005 bis 2008 (106-112); Nina Feltz: Bewegung und Geschlecht in Bildungsgängen der Gesundheitsfachberufe - Chancen durch interdisziplinäre bewegungsbezogene Bildung?! (113-120); Geschlechterverhältnisse im Schulsport. Andrea Menze-Sonneck: Bewegungen gestalten und Geschlechtergrenzen in Bewegung bringen (121-126); Elke Grimminger: Anerkennungs- und Missachtungskulturen von Mädchen und Jungen im Sportunterricht (127-132); JESSICA Süßenbach: Geschlechterverhältnisse in sportbezogenen Angeboten an Offenen Ganztagsgrundschulen (133-138).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2012/3
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