Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Lange, Stefan |
|---|---|
| Titel | Effekte nationaler Evaluationssysteme für die universitäre Forschung. Können wir von angelsächsischen Beispielen lernen? |
| Quelle | In: Die Hochschule, 19 (2010) 2, 317 KB, S. 105-119Infoseite zur Zeitschrift
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2) |
| Beigaben | Literaturangaben 15; Anmerkungen 1 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1618-9671 |
| ISBN | 978-3-937573-22-9 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-163390 |
| Schlagwörter | Evaluation; Forschung; Leistungsbeurteilung; Forschungsleistung; Hochschullehrer; Leistungsmessung; Ausland; Australien; Deutschland; Vereinigtes Königreich |
| Abstract | Das Ziel dieses Beitrags besteht darin, die Ursachen für intendierte und nichtintendierte Effekte in den Forschungsevaluationssystemen der angelsächsischen Vorreiterländer Großbritannien und Australien herauszuarbeiten und auf dieser Grundlage die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten solcher Effekte in Deutschland abzuschätzen. Können wir von den angelsächsischen Systemen lernen? Aus dem angestellten Vergleich mit den angelsächsischen Ländern zieht der Autor für die Entwicklung in Deutschland erste Schlussfolgerungen. Abschließend spricht er ein Grunddilemma jeder Evaluation von Forschung und Forschungsleistung an, das von Forschungspolitik und Wissenschaftsmanagement gleichwohl berücksichtigt werden sollte: Evaluationssysteme und Leistungsbeurteilungen führen häufig zu einer starken Homogenisierung der institutionellen Umwelt von Forschung, die auch die Forschung selbst einem starken Homogenisierungsdruck aussetzt. Man sollte aber - frei nach Niklas Luhmann - nicht vergessen, dass Universitäten die gesellschaftliche Funktion haben, Komplexität zu erhöhen und nicht, sie zu reduzieren. (HoF/Text übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn; Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
| Update | 2011/2 |