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Autor/inn/enNovak, Manfred; Perthold-Stoitzner, Bettina
TitelDie österreichische Universitätsreform 2009.
Zentrale Inhalte und Angelpunkte.
QuelleIn: Wissenschaftsrecht, 43 (2010) 2, S. 151-183Infoseite zur Zeitschrift
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BeigabenAnmerkungen 133
Sprachedeutsch; englische Zusammenfassung
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0948-0218; 1868-680X
DOI10.1628/wissr-2010-0004
URNurn:nbn:de:101:1-2019120115340139377896
SchlagwörterStaat; Hochschulreform; Hochschule; Hochschulwesen; Ausland; Österreich
AbstractIn Österreich gibt es ein umfangreiches Universitätsrechtsänderungsgesetz. Im Beitrag berichten die Autoren kritisch über dessen Inhalt und Konsequenzen. Die Regelungen werfen ganz offensichtlich die von den Verfassern herausgearbeiteten Probleme auf. Auch Österreich vertraut offenbar darauf, dass die Universität durch organisationsrechtliche Regelungen leistungsfähiger wird. Dass das ein Irrtum sein kann, zeigt sich, wenn man den Beitrag von Otto Bachof in der Festschrift für Jahrreiß zum 70. Geburtstag aus dem Jahre 1964 liest. Dort werden den Universitäten dieselben Schwächen ins Stammbuch gezeichnet, wie auch heute. Dazwischen liegen fast 50 Jahre Reformaktivismus, ohne dass die von außen angenommenen Schwächen behoben werden. Organisationsrechtliche Regelungen sind für den Erfolg der Universität offenbar weniger bedeutsam als der Gesetzgeber annimmt. Insofern kommen auch die Autoren für Österreich zu der Conclusio: "Dass auch die nach Inkrafttreten der Novelle bestehenden universitätsrechtlichen Regelungen die realen Probleme der Universitäten nicht lösen, hat sich nicht zuletzt an den Studierendenprotesten und der Besetzung des Wiener Audimax Ende 2009 gezeigt". (HoF/Text übernommen).

Since the UOG (= Universitätsorganisationsgesetz, i.e. the University Organisations and Studies Act) of 1993 the Austrian universities have been increasingly seen to remodel themselves as independent "educational enterprises". This progress based on the deregulation and decentralization of university procedural parameters reached its temporary culmination with the transformation of the universities into entities with complete independent legal status which took place in accordance with the UG (= Universitätsgesetz, i.e. Universities Act) of 2002. The abiding function of the state as a protector and furthermore, a financer of the universities has led to a relationship between the state, society and the universities based on academic achievement and responsibility. It must be added that the legislative intention of creating independent sites of academic research and teaching have increasingly been forced to take economic principles of commercial enterprise into consideration. The last step, up until now, in the intended all embracing "cultural change" within the universities came into being with the University Organisation Amendment Act of 2009 which contains a radical amendment to the legal situation which was valid until then. This change in the basic guidelines has played an essential part in the change of emphasis within the executive bodies of the universities, in a tendentious weakening of the democratically elected senate, an intensification of direct and indirect influence on the business of the university as well as to the relativization of the traditionally free university entrance in Austria. Developments that do not always seem to create an appropriate balance between academic freedom, state responsibility and social requirements. (HoF/text adopted).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2011/2
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