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Autor/inn/enNeuenschwander, Markus P.; Malti, Tina
TitelSelektionsprozesse beim Übergang in die Sekundarstufe I und II.
Paralleltitel: Selection processes in the transition to lower and upper secondary education.
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 12 (2009) 2, S. 216-232Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X; 1862-5215
DOI10.1007/s11618-2009-0074-2
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Längsschnittuntersuchung; Soziale Herkunft; Sekundarstufe I; Sekundarstufe II; Verhaltensauffälligkeit; Schulleistung; Schulnote; Regressionsanalyse; Einflussfaktor; Elternwille; Leistungsmessung; Bern; Kanton; Schweiz
AbstractZiel der Studie ist es, den Einfluss des familiären Umfelds, der Noten und Leistungen sowie des Sozialverhaltens von Schülerinnen und Schülern im Unterricht auf Bildungsverläufe zu untersuchen. Im Rahmen des Forschungsprojekts Familie-Schule-Beruf (FASE B) wurde eine repräsentative Längsschnittstichprobe von 454 Schülerinnen und Schülern und deren primären Bezugspersonen im Kanton Bern (Schweiz) genutzt. In stufenweisen logistischen Regressionsanalysen wurde untersucht, wie familiäre und individuelle Determinanten am Ende der Primarschule das Schulniveau in die Sekundarstufe I und den weiteren Bildungsverlauf in die Sekundarstufe II (Gymnasium vs. Berufsbildung) vorhersagten. Der Übertritt in die Sekundarstufe I hing stärker von Noten als von Leistungstestergebnissen ab. Elternerwartungen, Schichtzugehörigkeit und Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht waren ebenfalls bedeutsam. Elternerwartungen sagten den Bildungsverlauf über zwei Schultransitionen hinweg vorher, während Noten in Deutsch und das Geschlecht nur tendenziell signifikant waren. Elternerwartungen erlauben präzise Vorhersagen von Bildungsverläufen über zwei Schultransitionen, auch nach Kontrolle von Noten und Leistungen der Kinder. (DIPF/Orig.).

The aim of this study is to investigate the influence of family environment, school grade, performance and social behavior of students on educational trajectory. The research project Family-School-Job (FASE B) utilized a representative longitudinal sample of 454 students and their primary reference persons in the canton of Bern (Switzerland). Using step-wise logistic regression analyses, the study investigated the predictive value of family-based and individual determinants at the end of primary school for the transition to lower secondary schooling and for the development at upper secondary education (academic education or vocational training). The transition to lower secondary education was more strongly influenced by grades than by results of standardized performance tests. Parental expectation, parents' socio-economic background and classroom misbehavior were also important predictors. Parental expectations predicted educational pathways into secondary education whereas grades in German and gender were partially significant only. Parental expectations permit precise predictions of educational pathways, even when controlling for students' grades and performance. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2009/4
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