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Autor/inHillmert, Steffen
TitelSoziale Inklusion und Exklusion: die Rolle von Bildung.
Gefälligkeitsübersetzung: Social inclusion and exclusion: the role of education.
QuelleAus: Stichweh, Rudolf (Hrsg.): Inklusion und Exklusion: Analysen zur Sozialstruktur und sozialen Ungleichheit. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften (2009) S. 85-100
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Sammelwerksbeitrag
DOI10.1007/978-3-531-91988-1_5
SchlagwörterBildung; Bildungsbeteiligung; Bildungsexpansion; Chancengleichheit; Soziale Ungleichheit; Bildungsverlauf; Generation; Sozialstruktur; Qualifikationserwerb; Inklusion; Exklusion; Intervention; Lebenslauf; Deutschland
AbstractDie Bildung kann als soziale Querschnittsvariable zwar eine mehrdimensionale Inklusion in verschiedenen Lebensbereichen leisten, gerade aufgrund ihrer zentralen Bedeutung besteht aber eine erhöhte Exklusionsgefahr für diejenigen, bei denen Bildungsdefizite bestehen. Auch die große soziale Bedeutung von Reichtum und Armut geht letztlich darauf zurück, dass materielle Unterschiede eine Vielzahl von Lebenssituationen parallel und dauerhaft entscheidend beeinflussen. Trotz des Breiten-Inklusionsmediums der "Massenbildung" besteht eine besondere Exklusionsgefahr für diejenigen, welche die qualifikatorischen Mindestanforderungen nicht erfüllen. Die Fragen des Bildungszugangs und der sozialen Ungleichheiten sind somit zu einem relevanten Forschungsgegenstand der Soziologie geworden. Entsprechend ist der vorliegende Beitrag wie folgt aufgebaut: Den Ausgangspunkt bildet eine Beschreibung von Bildungseffekten in unterschiedlichen Lebensbereichen. Anschließend werden die Entstehung, die Entwicklung und Kumulation sozialer Bildungsungleichheiten im Lebensverlauf sowie ihre intergenerationale Transmission thematisiert. Zentrale Fragen sind: Wie hängt der Bildungserwerb wechselseitig mit anderen Lebensbereichen zusammen? Welche Rolle kommt Bildung bei der Entstehung und Reproduktion sozialer Ungleichheiten zu? Wie haben sich diese Zusammenhänge im Zuge der Bildungsexpansion verändert? Schließlich wird diskutiert, inwieweit gesellschaftliche Verhältnisse der In- und Exklusion durch eine bildungsbezogene Intervention beeinflusst werden können. (ICI2).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2010/2
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