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Autor/inBorre, Ole
TitelSocial trust in the Baltic Sea Region.
Gefälligkeitsübersetzung: Soziales Vertrauen in der Ostseeregion.
QuelleAus: Schartau, Mai-Brith (Hrsg.); Berglund, Sten (Hrsg.); Henningsen, Bernd (Hrsg.): Political culture. Values and identities in the Baltic Sea Region. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verl. (2007) S. 97-115Verfügbarkeit 
ReiheThe Baltic Sea Region. Northern Dimensions - European Perspectives. 8
BeigabenAbbildungen
Spracheenglisch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8305-1260-8
SchlagwörterErziehung; Ideologie; Kind; Multikulturelle Gesellschaft; Bürgerschaft; Bürgerschaftliches Engagement; Demokratie; Europäische Integration; Europäisierung; Nationalismus; Politik; Politische Betätigung; Politische Einstellung; Politische Linke; Politische Rechte; Postkommunistische Gesellschaft; Sozialer Status; Soziales Engagement; Transformation; Zivilgesellschaft; Netzwerk; Bevölkerung; Ostseeraum
AbstractDie Studie zum europäischen Integrationsprozess und seinem Einfluss auf die post-kommunistischen Gesellschaften in der Ostseeregion untersucht das soziale Vertrauen der Bevölkerung in zehn Staaten. Die Ausgestaltung des sozialen Vertrauens, verstanden als ein wichtiges politisches Merkmal, gilt als Indikator für die Stärke der Zivilgesellschaft. Nach einer Skizzierung früherer Forschungsergebnisse werden folgende aktuelle Befunde, basierend auf Befragungen, präsentiert: (1) Soziale Netzwerke (Mitgliedschaften in Organisationen und freiwilligen Initiativen), (2) sozialer Status (Haushaltseinkommen), (3) die Vermittlung von Werten bei der Kindererziehung, (4) politische Ideologien, differenziert in Sozialisten und Liberale, (5) Zufriedenheit mit der Demokratie und politische Aktivitäten, (6) Nationalismus und die Einstellung zur pluralistischen Gesellschaft. Die Untersuchung offenbart einen engen Zusammenhang zwischen der Einbettung in das soziale Netzwerk und sozialem Vertrauen sowie einen negativen Bezug zu autoritären Werten. Somit stehen die misstrauischen Menschen außerhalb der aktiven Zivilgesellschaft und verfolgen eine Wertekonformität bei der Kindererziehung. Politisch betrachtet findet man diese Personen sowohl im rechten als auch im linken Lager. Sie zeichnen sich durch politische Passivität, Unzufriedenheit mit der demokratischen Entwicklung und Ablehnung von Migranten aus. (ICG2). Die Untersuchung enthält quantitative Daten.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2008/2
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